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Materia medica · Nr. 2112

Luteinum

Lutin.

Ein seltenes Mittel: In den Repertorien der Datenbasis OpenHomeopath ist es nicht mit Rubriken vertreten. Das Kurzporträt ordnet die Substanz nach der homöopathischen Literatur ein.

Porträt

Luteinum bezeichnet in der homöopathischen Organotherapie das potenzierte Präparat des Gelbkörpers (Corpus luteum), jenes Gewebes, das nach dem Eisprung im Eierstock entsteht und Progesteron bildet. Es bildet in der französischen Tradition der potenzierten Hormonpräparate das Gegenstück zu Folliculinum, dem Östrogenpräparat, und wird dort der zweiten Zyklushälfte zugeordnet. Eine klassische Arzneimittelprüfung liegt nicht vor; das Mittel wird in der Literatur der Organ- und Hormonpräparate besprochen. Gleichlautend wird gelegentlich auch der Pflanzenfarbstoff Lutein aus der Gruppe der Carotinoide bezeichnet.

Zu diesem Mittel liegen in OpenHomeopath keine Repertoriumsrubriken vor; das Kurzporträt beruht auf allgemeiner Literatur.

In Repertorien häufig zugeordnet

In der Literatur der potenzierten Hormonpräparate den Beschwerden der zweiten Zyklushälfte zugeordnetIm Zusammenhang mit Zyklusunregelmäßigkeiten genannt

Verwandte Mittel

FolliculinumOophorinumProgesteronumSepia

Porträt zusammengefasst aus der homöopathischen Literatur mit Unterstützung eines KI-Sprachmodells (2026-09-05). Die Angaben geben Zuordnungen der homöopathischen Literatur wieder, keine medizinische Wirksamkeit.

Einordnung

Dieses Porträt ist eine Lern- und Orientierungshilfe. Es ersetzt keine Diagnose oder Behandlung; bei ernsten oder anhaltenden Beschwerden ärztlichen Rat einholen. Die Wahl von Mittel, Potenz und Anwendung gehört in fachkundige Hände.