Lithium citricum ist das Citrat des Alkalimetalls Lithium. Lithiumsalze wurden im 19. Jahrhundert bei Gicht und Harnsäurebeschwerden verwendet — daher der Platz des Lithiums in der älteren Materia medica —, in der heutigen Medizin sind sie vor allem in der Psychiatrie gebräuchlich. Homöopathisch ausgearbeitet ist innerhalb der Gruppe allein Lithium carbonicum, das klassisch rheumatischen Beschwerden mit Harnsäurebelastung, Herzbeschwerden und rechtsseitigen Kopfschmerzen zugeordnet wird. Zum Citrat liegt keine eigene Arzneimittelprüfung vor.
Zu diesem Mittel liegen in OpenHomeopath keine Repertoriumsrubriken vor; das Kurzporträt beruht auf allgemeiner Literatur.
In Repertorien häufig zugeordnet
Rheumatische Beschwerden im Zusammenhang mit Harnsäure, in der Lithium-Literatur genannt
Verwandte Mittel
Lithium carbonicumLithium metallicumAcidum benzoicum
Porträt zusammengefasst aus der homöopathischen Literatur mit Unterstützung eines KI-Sprachmodells (2026-09-05). Die Angaben geben Zuordnungen der homöopathischen Literatur wieder, keine medizinische Wirksamkeit.
Dieses Porträt ist eine Lern- und Orientierungshilfe. Es ersetzt keine Diagnose oder Behandlung; bei ernsten oder anhaltenden Beschwerden ärztlichen Rat einholen. Die Wahl von Mittel, Potenz und Anwendung gehört in fachkundige Hände.