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Materia medica · Nr. 2010

Latrodectus hasselti

Lat-h.

Ein seltenes Mittel: In den Repertorien der Datenbasis OpenHomeopath ist es nicht mit Rubriken vertreten. Das Kurzporträt ordnet die Substanz nach der homöopathischen Literatur ein.

Porträt

Latrodectus hasselti, die australische Rotrückenspinne, gehört zu den Echten Witwen (Theridiidae). Ihr Gift enthält wie das der amerikanischen Schwarzen Witwe das Neurotoxin Alpha-Latrotoxin; die Vergiftungsbilder sind von heftigen, ausstrahlenden Schmerzen, Muskelkrämpfen, kaltem Schweiß und ausgeprägter Angst geprägt. In der homöopathischen Literatur steht die Art neben Latrodectus mactans und Latrodectus katipo; ausführlich beschrieben ist vor allem das Hauptmittel Latrodectus mactans, das klassisch heftigen, angstbesetzten Brustschmerzen mit Ausstrahlung in den linken Arm zugeordnet wird.

Zu diesem Mittel liegen in OpenHomeopath keine Repertoriumsrubriken vor; das Kurzporträt beruht auf allgemeiner Literatur.

In Repertorien häufig zugeordnet

Heftige, krampfartige Schmerzen mit Ausstrahlung, wie sie die Toxikologie der Witwenspinnen beschreibtZustände mit großer Angst und kaltem Schweiß, in der Latrodectus-Literatur genannt

Verwandte Mittel

Latrodectus mactansTarentula cubensisAconitum napellus

Porträt zusammengefasst aus der homöopathischen Literatur mit Unterstützung eines KI-Sprachmodells (2026-09-05). Die Angaben geben Zuordnungen der homöopathischen Literatur wieder, keine medizinische Wirksamkeit.

Einordnung

Dieses Porträt ist eine Lern- und Orientierungshilfe. Es ersetzt keine Diagnose oder Behandlung; bei ernsten oder anhaltenden Beschwerden ärztlichen Rat einholen. Die Wahl von Mittel, Potenz und Anwendung gehört in fachkundige Hände.