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Materia medica · Nr. 3646

Lapis granites Murvey

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In 1 Rubriken klassischer Repertorien aufgeführt. Ein Mittelporträt mit Zuordnungen aus Repertorien und Materia medica – als Lern- und Orientierungshilfe.

Porträt

Lapis granites Murvey ist die Zubereitung aus einem Granit, also einem Tiefengestein aus Quarz, Feldspat und Glimmer; der Zusatz Murvey verweist auf den Fundort des verwendeten Gesteins. Das Mittel gehört zu den Gesteins- und Steinmitteln, die erst in jüngerer Zeit über moderne Prüfungen in die homöopathische Literatur gekommen sind; in der klassischen Materia medica ist es nicht enthalten. In OpenHomeopath ist bislang eine einzige Rubrik verzeichnet: Mangel an Selbstvertrauen.

Konstitution

KörperbauZum Körperbau liegen keine Angaben vor. Ein Konstitutionstyp ist für dieses Mittel nicht beschrieben.
Thermalitätwechselnd
TemperamentDie einzige verzeichnete Rubrik betrifft den Mangel an Selbstvertrauen. Beschrieben wird eine Verfassung, in der das Zutrauen zur eigenen Festigkeit fehlt. Die neuere Literatur zu Gesteinsmitteln bringt solche Zubereitungen mit Fragen von Halt, Struktur und Standfestigkeit in Verbindung; für dieses Mittel im Besonderen ist das nicht durch eine breite Prüfung belegt.

Gemütsbild

Mangel an SelbstvertrauenFehlendes Zutrauen zur eigenen FestigkeitIn der Deutung der Gesteinsmittel: Halt, Struktur und Standfestigkeit

Das Gemütsbild besteht im vorliegenden Datenbestand aus einer einzigen Angabe: Mangel an Selbstvertrauen. Sie beschreibt Menschen, die sich selbst wenig zutrauen und Entscheidungen lieber anderen überlassen. Die neuere Literatur zu Gesteins- und Mineralmitteln deutet solche Arzneien im Zusammenhang mit dem Bedürfnis nach innerem Halt und einer tragfähigen Struktur; Granit steht dabei sinnbildlich für ein hartes, aus mehreren Bestandteilen zusammengefügtes Gestein. Diese Deutung ist eine Ableitung und kein Prüfungsbefund. Eine breit abgesicherte Arzneimittelzeichnung liegt für Lapis granites Murvey nicht vor.

Ängste: Keine charakteristischen Ängste überliefert, In der Literatur nicht näher beschrieben

Leitsymptome

Mangel an Selbstvertrauen - die einzige im Repertorium verzeichnete Angabe des Mittels
Körperliche Leitsymptome sind aus Arzneiprüfungen nicht gesichert überliefert
Beschwerden des Halte- und Stützapparates werden in der Literatur zu Gesteinsmitteln allgemein genannt, ohne Beleg für dieses Mittel
Verschlechterung
  • Keine Modalitäten überliefert
  • In der Literatur nicht näher beschrieben
Verbesserung
  • Keine Modalitäten überliefert
  • In der Literatur nicht näher beschrieben

Verlangen und Abneigungen

Verlangen
  • Keine Verlangen im Repertorium verzeichnet
  • In der Literatur nicht näher beschrieben
Abneigung
  • Keine Abneigungen im Repertorium verzeichnet
  • In der Literatur nicht näher beschrieben

In Repertorien häufig zugeordnet

Mangel an Selbstvertrauen - einzige RepertoriumsrubrikÜber weitere Anwendungsbereiche liegen keine belastbaren Angaben vorIn der klassischen Materia medica ist das Mittel nicht enthalten

Abgrenzung

Von den breit geprüften Mineralmitteln unterscheidet sich Lapis granites Murvey durch das Fehlen einer eigenen Symptomenzeichnung. Silicea, deren Hauptbestandteil Kieselsäure auch im Granit enthalten ist, führt den Mangel an Selbstvertrauen mit Nachgiebigkeit und Frostigkeit und ist umfassend geprüft. Calcarea carbonica und Baryta carbonica kennen die Unsicherheit ebenfalls, jeweils mit einem klar gezeichneten Gesamtbild. Eine Abgrenzung anhand des Repertoriums ist bei einer einzigen Rubrik nicht möglich.

Verwandte Mittel

SiliceaCalcarea carbonicaBaryta carbonicaLapis albusLapis lazuli

Porträt erstellt aus Repertoriumsdaten mit Unterstützung eines KI-Sprachmodells (2026-09-05). Die Angaben geben Zuordnungen der homöopathischen Literatur wieder, keine medizinische Wirksamkeit.

Einordnung

Dieses Porträt ist eine Lern- und Orientierungshilfe. Es ersetzt keine Diagnose oder Behandlung; bei ernsten oder anhaltenden Beschwerden ärztlichen Rat einholen. Die Wahl von Mittel, Potenz und Anwendung gehört in fachkundige Hände.