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Materia medica · Nr. 1951

Khellin

Khell.

Ein seltenes Mittel: In den Repertorien der Datenbasis OpenHomeopath ist es nicht mit Rubriken vertreten. Das Kurzporträt ordnet die Substanz nach der homöopathischen Literatur ein.

Porträt

Khellin ist der Hauptwirkstoff der Zahnstocherammei (Ammi visnaga), eines Doldenblütlers des Mittelmeerraums, dessen Früchte in Ägypten seit dem Altertum verwendet wurden. Chemisch gehört Khellin zu den Furanochromonen; pharmakologisch ist es als krampflösender Stoff an glatter Muskulatur beschrieben und diente als Ausgangspunkt für die Entwicklung moderner Arzneistoffe. In der Homöopathie wird es als potenzierter Pflanzeninhaltsstoff geführt, meist im Zusammenhang mit dem Gesamtmittel Ammi visnaga; eine klassische Arzneimittelprüfung des Reinstoffs ist nicht überliefert.

Zu diesem Mittel liegen in OpenHomeopath keine Repertoriumsrubriken vor; das Kurzporträt beruht auf allgemeiner Literatur.

In Repertorien häufig zugeordnet

In der Literatur krampfartigen Beschwerden der Atemwege zugeordnetBei Beschwerden der ableitenden Harnwege genannt

Verwandte Mittel

Ammi visnagaLobelia inflataCuprum metallicum

Porträt zusammengefasst aus der homöopathischen Literatur mit Unterstützung eines KI-Sprachmodells (2026-09-05). Die Angaben geben Zuordnungen der homöopathischen Literatur wieder, keine medizinische Wirksamkeit.

Einordnung

Dieses Porträt ist eine Lern- und Orientierungshilfe. Es ersetzt keine Diagnose oder Behandlung; bei ernsten oder anhaltenden Beschwerden ärztlichen Rat einholen. Die Wahl von Mittel, Potenz und Anwendung gehört in fachkundige Hände.