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Materia medica · Nr. 1947

Kerosenum

Kerose.

Ein seltenes Mittel: In den Repertorien der Datenbasis OpenHomeopath ist es nicht mit Rubriken vertreten. Das Kurzporträt ordnet die Substanz nach der homöopathischen Literatur ein.

Porträt

Kerosenum ist das Kerosin, eine bei der Destillation von Erdöl gewonnene Fraktion, die früher als Leuchtpetroleum in Lampen brannte und heute vor allem als Flugturbinenkraftstoff bekannt ist. Toxikologisch beschrieben sind Kopfschmerz, Schwindel, Übelkeit und Benommenheit beim Einatmen der Dämpfe sowie Entfettung und Reizung der Haut. Homöopathisch steht Kerosenum dem klassisch geprüften Petroleum sehr nahe, dessen Bild von Übelkeit beim Fahren, rissiger Haut an den Fingerspitzen und Verschlimmerung im Winter geprägt ist; ein eigenes geprüftes Bild ist für das Kerosin nicht ausgearbeitet.

Zu diesem Mittel liegen in OpenHomeopath keine Repertoriumsrubriken vor; das Kurzporträt beruht auf allgemeiner Literatur.

In Repertorien häufig zugeordnet

Über die Verwandtschaft zu Petroleum Haut und Verdauung zugeordnetBei Beschwerden nach Einatmen von Lösungsmitteldämpfen erwähnt

Verwandte Mittel

PetroleumBenzinumCarboneum sulphuratum

Porträt zusammengefasst aus der homöopathischen Literatur mit Unterstützung eines KI-Sprachmodells (2026-09-05). Die Angaben geben Zuordnungen der homöopathischen Literatur wieder, keine medizinische Wirksamkeit.

Einordnung

Dieses Porträt ist eine Lern- und Orientierungshilfe. Es ersetzt keine Diagnose oder Behandlung; bei ernsten oder anhaltenden Beschwerden ärztlichen Rat einholen. Die Wahl von Mittel, Potenz und Anwendung gehört in fachkundige Hände.