Kerosenum ist das Kerosin, eine bei der Destillation von Erdöl gewonnene Fraktion, die früher als Leuchtpetroleum in Lampen brannte und heute vor allem als Flugturbinenkraftstoff bekannt ist. Toxikologisch beschrieben sind Kopfschmerz, Schwindel, Übelkeit und Benommenheit beim Einatmen der Dämpfe sowie Entfettung und Reizung der Haut. Homöopathisch steht Kerosenum dem klassisch geprüften Petroleum sehr nahe, dessen Bild von Übelkeit beim Fahren, rissiger Haut an den Fingerspitzen und Verschlimmerung im Winter geprägt ist; ein eigenes geprüftes Bild ist für das Kerosin nicht ausgearbeitet.
Zu diesem Mittel liegen in OpenHomeopath keine Repertoriumsrubriken vor; das Kurzporträt beruht auf allgemeiner Literatur.
In Repertorien häufig zugeordnet
Über die Verwandtschaft zu Petroleum Haut und Verdauung zugeordnetBei Beschwerden nach Einatmen von Lösungsmitteldämpfen erwähnt
Verwandte Mittel
PetroleumBenzinumCarboneum sulphuratum
Porträt zusammengefasst aus der homöopathischen Literatur mit Unterstützung eines KI-Sprachmodells (2026-09-05). Die Angaben geben Zuordnungen der homöopathischen Literatur wieder, keine medizinische Wirksamkeit.
Dieses Porträt ist eine Lern- und Orientierungshilfe. Es ersetzt keine Diagnose oder Behandlung; bei ernsten oder anhaltenden Beschwerden ärztlichen Rat einholen. Die Wahl von Mittel, Potenz und Anwendung gehört in fachkundige Hände.