Karaka, botanisch Corynocarpus laevigatus, ist ein neuseeländischer Baum, dessen orangefarbene Früchte ein Fruchtfleisch mit giftigem Kern tragen. Die Maori entgifteten die Kerne durch langes Wässern und Kochen; unzureichend zubereitet lösten sie schwere Krampf- und Lähmungszustände aus. In der Homöopathie ist Karaka ein sehr kleines Mittel, das im vorliegenden Bestand allein über die klinische Zuordnung zur Lähmung geführt wird.
Konstitution
Gemütsbild
Kein eigenständiges Gemütsbild überliefertIm Bestand rein klinisch geführtKeine ausführliche Arzneimittelprüfung bekannt
Im Repertorium sind zu Karaka keine Gemütsrubriken besetzt; die einzige Angabe liegt im klinischen Kapitel bei der Lähmung. Die Überlieferung stammt aus Berichten über Vergiftungen mit unzureichend zubereiteten Kernen, in denen anhaltende Verkrümmungen und Lähmungen der Gliedmaßen beschrieben werden. Ein seelisches Bild wird dabei nicht gezeichnet und hier nicht ergänzt.
Ängste: Keine charakteristischen Ängste überliefert, In der Literatur nicht näher beschrieben
Leitsymptome
- Keine gesicherten Modalitäten überliefert
- In der Literatur nicht näher beschrieben
- Keine gesicherten Modalitäten überliefert
- In der Literatur nicht näher beschrieben
Verlangen und Abneigungen
- Keine Angaben zu Speiseverlangen überliefert
- Keine Angaben zu Speiseabneigungen überliefert
In Repertorien häufig zugeordnet
LähmungszuständeKrampfartige Verkrümmung der GliedmaßenSchwäche der Beine mit unsicherem Gang
Abgrenzung
Bei Lähmungszuständen sind Causticum mit der langsam fortschreitenden Schwäche und den zusammenziehenden Sehnen, Gelsemium sempervirens mit Schwere und Zittern, Conium maculatum mit der von unten aufsteigenden Schwäche und Plumbum metallicum mit der Lähmung der Streckmuskeln weit besser belegt. Karaka bleibt ein Randeintrag ohne eigene Prüfung, ohne Modalitäten und ohne Gemütsbild. Lähmungserscheinungen sind ein ärztlicher Notfall und gehören sofort abgeklärt.
Verwandte Mittel
CausticumGelsemium sempervirensConium maculatumPlumbum metallicumCurare
Porträt erstellt aus Repertoriumsdaten mit Unterstützung eines KI-Sprachmodells (2026-09-05). Die Angaben geben Zuordnungen der homöopathischen Literatur wieder, keine medizinische Wirksamkeit.
Dieses Porträt ist eine Lern- und Orientierungshilfe. Es ersetzt keine Diagnose oder Behandlung; bei ernsten oder anhaltenden Beschwerden ärztlichen Rat einholen. Die Wahl von Mittel, Potenz und Anwendung gehört in fachkundige Hände.