Kalium citricum ist das Kaliumsalz der Zitronensäure, eine der selteneren Kaliumverbindungen der Materia medica. Die ältere Literatur nennt es im Zusammenhang mit der Ausscheidung über die Nieren. Der vorliegende Bestand führt es allein im Kapitel Nieren und Harnleiter, mit der Zuordnung zu einer Nierenentzündung mit Eiweißausscheidung im Harn.
Konstitution
Gemütsbild
Kein eigenständiges Gemütsbild überliefertIm Bestand rein klinisch geführtKeine ausführliche Arzneimittelprüfung bekannt
Im Repertorium sind zu Kalium citricum keine Gemütsrubriken besetzt; die Angaben liegen ausschließlich bei den Nieren. Für die Kaliumsalze insgesamt beschreibt die klassische Literatur ein Wesen von Pflichttreue und innerer Unbeweglichkeit; für das Citrat selbst ist ein solches Bild nicht belegt und wird hier nicht ergänzt.
Ängste: Keine charakteristischen Ängste überliefert, In der Literatur nicht näher beschrieben
Leitsymptome
- Keine gesicherten Modalitäten überliefert
- In der Literatur nicht näher beschrieben
- Keine gesicherten Modalitäten überliefert
- In der Literatur nicht näher beschrieben
Verlangen und Abneigungen
- Keine Angaben zu Speiseverlangen überliefert
- Keine Angaben zu Speiseabneigungen überliefert
In Repertorien häufig zugeordnet
Nierenentzündung mit EiweißausscheidungWasseransammlung im GewebeSpärliche Harnabsonderung
Abgrenzung
Bei Nierenentzündung mit Eiweiß im Harn sind Apis mellifica mit der Schwellung der Lider und dem spärlichen Harn, Arsenicum album mit Wasseransammlung und Kraftverlust, Terebinthina mit dem blutigen Harn und Mercurius corrosivus mit dem schmerzhaften Harndrang weit besser belegt. Innerhalb der Kaliumsalze steht Kalium carbonicum thematisch nahe, ist aber ein weit umfassenderes Mittel. Kalium citricum bleibt ein Randeintrag ohne Modalitäten. Eine Nierenerkrankung gehört ausnahmslos in ärztliche Diagnostik und Behandlung.
Verwandte Mittel
Kalium carbonicumApis mellificaArsenicum albumTerebinthinaMercurius corrosivus
Porträt erstellt aus Repertoriumsdaten mit Unterstützung eines KI-Sprachmodells (2026-09-05). Die Angaben geben Zuordnungen der homöopathischen Literatur wieder, keine medizinische Wirksamkeit.
Dieses Porträt ist eine Lern- und Orientierungshilfe. Es ersetzt keine Diagnose oder Behandlung; bei ernsten oder anhaltenden Beschwerden ärztlichen Rat einholen. Die Wahl von Mittel, Potenz und Anwendung gehört in fachkundige Hände.