Jasminum officinale ist der Echte Jasmin, ein Ölbaumgewächs aus Vorderasien, dessen stark duftende Blüten seit langem für Duftöle genutzt werden. In der Homöopathie ist er ein kleines, wenig geprüftes Mittel; die ältere Literatur beschreibt bei ihm Frost, Zittern und krampfartige Anspannung der Muskulatur. Der vorliegende Bestand nennt allein die klinische Zuordnung zu Zuständen vom Typ des Wundstarrkrampfs (Tetanus).
Konstitution
Gemütsbild
Kein eigenständiges Gemütsbild überliefertIm Bestand rein klinisch geführtKeine ausführliche Arzneimittelprüfung bekannt
Im Repertorium sind zu Jasminum officinale keine Gemütsrubriken besetzt; die Angabe liegt im klinischen Kapitel. Die ältere Materia medica erwähnt neben Frost und Zittern eine Überempfindlichkeit gegen Berührung, entwirft daraus aber kein seelisches Bild. Ein solches wird hier nicht ergänzt.
Ängste: Keine charakteristischen Ängste überliefert, In der Literatur nicht näher beschrieben
Leitsymptome
- Berührung, in der Literatur als auslösend für Zittern und Anspannung beschrieben
- Kälte und Frösteln
- Keine gesicherten Modalitäten überliefert
- In der Literatur nicht näher beschrieben
Verlangen und Abneigungen
- Keine Angaben zu Speiseverlangen überliefert
- Keine Angaben zu Speiseabneigungen überliefert
In Repertorien häufig zugeordnet
Tetanische KrampfzuständeZittern mit FrostgefühlMuskelstarre und AnspannungÜberempfindlichkeit gegen Berührung
Abgrenzung
Bei tetanischen Krämpfen sind Nux vomica mit den Streckkrämpfen und der Überempfindlichkeit, Strychninum nitricum mit der gesteigerten Reflexerregbarkeit, Hypericum perforatum nach Verletzung von Nervenbahnen und Cicuta virosa mit dem nach hinten gerichteten Krampf weit besser belegt. Gelsemium sempervirens grenzt sich durch Schwäche und Zittern ohne die Starre ab. Jasminum officinale bleibt ein Randeintrag ohne eigene Prüfung. Ein Wundstarrkrampf ist ein Notfall und gehört ausschließlich in ärztliche Behandlung.
Verwandte Mittel
Nux vomicaStrychninum nitricumCicuta virosaGelsemium sempervirensHypericum perforatum
Porträt erstellt aus Repertoriumsdaten mit Unterstützung eines KI-Sprachmodells (2026-09-05). Die Angaben geben Zuordnungen der homöopathischen Literatur wieder, keine medizinische Wirksamkeit.
Dieses Porträt ist eine Lern- und Orientierungshilfe. Es ersetzt keine Diagnose oder Behandlung; bei ernsten oder anhaltenden Beschwerden ärztlichen Rat einholen. Die Wahl von Mittel, Potenz und Anwendung gehört in fachkundige Hände.