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Materia medica · Nr. 1812

Hydrophiscyanocinctus

Hydroph.

Ein seltenes Mittel: In den Repertorien der Datenbasis OpenHomeopath ist es nicht mit Rubriken vertreten. Das Kurzporträt ordnet die Substanz nach der homöopathischen Literatur ein.

Porträt

Hinter der Schreibweise Hydrophiscyanocinctus steht Hydrophis cyanocinctus, die Ringelseeschlange, eine echte Seeschlange aus der Familie der Giftnattern (Elapidae), verbreitet in den warmen Küstengewässern des Indischen Ozeans und Westpazifiks. Ihr Gift zählt zu den stark wirksamen Schlangengiften und enthält vor allem Neurotoxine sowie muskelschädigende Bestandteile; Bisse verlaufen zunächst schmerzarm und führen zu Muskelschmerzen und Lähmungserscheinungen. In der homöopathischen Literatur ist die Art ein sehr kleines Mittel ohne ausgearbeitete Prüfung; die bekannten Schlangenmittel der Materia medica sind Lachesis, Naja, Crotalus und Elaps.

Zu diesem Mittel liegen in OpenHomeopath keine Repertoriumsrubriken vor; das Kurzporträt beruht auf allgemeiner Literatur.

In Repertorien häufig zugeordnet

Toxikologisch dem Nervensystem und der Muskulatur zugeordnetHomöopathisch ohne gesicherte Prüfung; das Bild der Elapidenmittel ist bei Naja und Elaps ausgearbeitet

Verwandte Mittel

Naja tripudiansElaps corallinusLachesisCrotalus horridus

Porträt zusammengefasst aus der homöopathischen Literatur mit Unterstützung eines KI-Sprachmodells (2026-09-05). Die Angaben geben Zuordnungen der homöopathischen Literatur wieder, keine medizinische Wirksamkeit.

Einordnung

Dieses Porträt ist eine Lern- und Orientierungshilfe. Es ersetzt keine Diagnose oder Behandlung; bei ernsten oder anhaltenden Beschwerden ärztlichen Rat einholen. Die Wahl von Mittel, Potenz und Anwendung gehört in fachkundige Hände.