HomöopathieSucheZur Startseite
Materia medica · Nr. 1805

Hydrastininum muriaticum

Hydrinin-m.

Ein seltenes Mittel: In den Repertorien der Datenbasis OpenHomeopath ist es nicht mit Rubriken vertreten. Das Kurzporträt ordnet die Substanz nach der homöopathischen Literatur ein.

Porträt

Hydrastininum muriaticum ist das potenzierte Hydrastinin-Hydrochlorid. Hydrastinin ist ein halbsynthetisches Abbauprodukt des Alkaloids Hydrastin aus der Kanadischen Gelbwurz (Hydrastis canadensis, Ranunculaceae) und war von Ende des 19. Jahrhunderts an als blutstillendes Mittel bei Gebärmutterblutungen in der Frauenheilkunde gebräuchlich; die Salzform wurde wegen ihrer guten Löslichkeit verwendet. Homöopathisch gehört die Substanz zu den potenzierten Arzneistoffen der älteren pharmazeutischen Literatur. Ausgearbeitet ist in der Materia medica die Mutterpflanze Hydrastis canadensis mit ihrem Bezug zu zähem Schleimhautsekret und Erschöpfung.

Zu diesem Mittel liegen in OpenHomeopath keine Repertoriumsrubriken vor; das Kurzporträt beruht auf allgemeiner Literatur.

In Repertorien häufig zugeordnet

Historisch als blutstillendes Mittel bei Gebärmutterblutungen verwendetIn der Literatur dem Bild von Hydrastis canadensis zugeordnet

Verwandte Mittel

Hydrastis canadensisHydrastininum sulphuricumSecale cornutumSabina

Porträt zusammengefasst aus der homöopathischen Literatur mit Unterstützung eines KI-Sprachmodells (2026-09-05). Die Angaben geben Zuordnungen der homöopathischen Literatur wieder, keine medizinische Wirksamkeit.

Einordnung

Dieses Porträt ist eine Lern- und Orientierungshilfe. Es ersetzt keine Diagnose oder Behandlung; bei ernsten oder anhaltenden Beschwerden ärztlichen Rat einholen. Die Wahl von Mittel, Potenz und Anwendung gehört in fachkundige Hände.