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Materia medica · Nr. 1801

Hydrazinum muriaticum

Hydraz-m.

Ein seltenes Mittel: In den Repertorien der Datenbasis OpenHomeopath ist es nicht mit Rubriken vertreten. Das Kurzporträt ordnet die Substanz nach der homöopathischen Literatur ein.

Porträt

Hydrazinum muriaticum ist das potenzierte Hydrazin-Hydrochlorid, das Salz der einfachen Stickstoff-Wasserstoff-Verbindung Hydrazin. Hydrazin ist ein starkes Reduktionsmittel, das technisch in der Kesselwasseraufbereitung, in Kunststoffherstellung und als Raketentreibstoffbestandteil verwendet wird. Toxikologisch ist es sehr gut beschrieben: Es gilt als leber- und nervenschädigend, hautreizend und wird als krebserzeugend eingestuft. Homöopathisch gehört die Verbindung zu den potenzierten Umwelt- und Arbeitsstoffen der modernen Literatur; eine klassische Arzneimittelprüfung liegt nicht vor.

Zu diesem Mittel liegen in OpenHomeopath keine Repertoriumsrubriken vor; das Kurzporträt beruht auf allgemeiner Literatur.

In Repertorien häufig zugeordnet

In der modernen Literatur als potenzierter Arbeitsstoff im Zusammenhang mit früherer Exposition genanntToxikologisch der Leber und dem Nervensystem zugeordnet

Verwandte Mittel

Ammonium carbonicumAcidum nitricumPhosphorus

Porträt zusammengefasst aus der homöopathischen Literatur mit Unterstützung eines KI-Sprachmodells (2026-09-05). Die Angaben geben Zuordnungen der homöopathischen Literatur wieder, keine medizinische Wirksamkeit.

Einordnung

Dieses Porträt ist eine Lern- und Orientierungshilfe. Es ersetzt keine Diagnose oder Behandlung; bei ernsten oder anhaltenden Beschwerden ärztlichen Rat einholen. Die Wahl von Mittel, Potenz und Anwendung gehört in fachkundige Hände.