Hydrazinum muriaticum ist das potenzierte Hydrazin-Hydrochlorid, das Salz der einfachen Stickstoff-Wasserstoff-Verbindung Hydrazin. Hydrazin ist ein starkes Reduktionsmittel, das technisch in der Kesselwasseraufbereitung, in Kunststoffherstellung und als Raketentreibstoffbestandteil verwendet wird. Toxikologisch ist es sehr gut beschrieben: Es gilt als leber- und nervenschädigend, hautreizend und wird als krebserzeugend eingestuft. Homöopathisch gehört die Verbindung zu den potenzierten Umwelt- und Arbeitsstoffen der modernen Literatur; eine klassische Arzneimittelprüfung liegt nicht vor.
Zu diesem Mittel liegen in OpenHomeopath keine Repertoriumsrubriken vor; das Kurzporträt beruht auf allgemeiner Literatur.
In Repertorien häufig zugeordnet
In der modernen Literatur als potenzierter Arbeitsstoff im Zusammenhang mit früherer Exposition genanntToxikologisch der Leber und dem Nervensystem zugeordnet
Verwandte Mittel
Ammonium carbonicumAcidum nitricumPhosphorus
Porträt zusammengefasst aus der homöopathischen Literatur mit Unterstützung eines KI-Sprachmodells (2026-09-05). Die Angaben geben Zuordnungen der homöopathischen Literatur wieder, keine medizinische Wirksamkeit.
Dieses Porträt ist eine Lern- und Orientierungshilfe. Es ersetzt keine Diagnose oder Behandlung; bei ernsten oder anhaltenden Beschwerden ärztlichen Rat einholen. Die Wahl von Mittel, Potenz und Anwendung gehört in fachkundige Hände.