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Materia medica · Nr. 1798

Hyaluronidase

Hyalur.

Ein seltenes Mittel: In den Repertorien der Datenbasis OpenHomeopath ist es nicht mit Rubriken vertreten. Das Kurzporträt ordnet die Substanz nach der homöopathischen Literatur ein.

Porträt

Hyaluronidase ist die potenzierte Form eines Enzyms, das Hyaluronsäure und andere Bestandteile der Grundsubstanz des Bindegewebes spaltet und dadurch dessen Durchlässigkeit erhöht. Bekannt ist es als sogenannter Ausbreitungsfaktor: Sowohl im Gift von Schlangen, Bienen und Spinnen als auch bei bestimmten Bakterien erleichtert es die Ausbreitung im Gewebe; medizinisch wird es zur besseren Verteilung von Injektionslösungen genutzt. Homöopathisch gehört die Substanz zu den potenzierten körpereigenen und Arzneistoffen der modernen Literatur; eine klassische Arzneimittelprüfung liegt nicht vor.

Zu diesem Mittel liegen in OpenHomeopath keine Repertoriumsrubriken vor; das Kurzporträt beruht auf allgemeiner Literatur.

In Repertorien häufig zugeordnet

In der modernen Literatur dem Bindegewebe und seiner Grundsubstanz zugeordnetIm Zusammenhang mit Gewebeschwellung und Ödemneigung genannt

Verwandte Mittel

Apis mellificaLachesisSiliceaCalcium fluoratum

Porträt zusammengefasst aus der homöopathischen Literatur mit Unterstützung eines KI-Sprachmodells (2026-09-05). Die Angaben geben Zuordnungen der homöopathischen Literatur wieder, keine medizinische Wirksamkeit.

Einordnung

Dieses Porträt ist eine Lern- und Orientierungshilfe. Es ersetzt keine Diagnose oder Behandlung; bei ernsten oder anhaltenden Beschwerden ärztlichen Rat einholen. Die Wahl von Mittel, Potenz und Anwendung gehört in fachkundige Hände.