Hura crepitans, der Sandbüchsenbaum, ist ein großer, stachelbewehrter Baum aus der Familie der Wolfsmilchgewächse (Euphorbiaceae) in den Tropen Amerikas; seine Kapselfrüchte platzen beim Trocknen mit lautem Knall auf und schleudern die Samen weit fort. Der Milchsaft ist stark ätzend und reizt Haut und Augen; traditionell wurde er als Fischgift und als drastisches Abführmittel verwendet. In der Homöopathie ist die nah verwandte Art Hura brasiliensis das ausgearbeitete Mittel, klassisch beschrieben bei tiefen Hautleiden und einem eindrücklichen Gemütszustand des Sichverstoßen-Fühlens; Hura crepitans wird als verwandte Zubereitung geführt und ist eigenständig kaum beschrieben.
Zu diesem Mittel liegen in OpenHomeopath keine Repertoriumsrubriken vor; das Kurzporträt beruht auf allgemeiner Literatur.
In Repertorien häufig zugeordnet
In der Literatur dem Bild von Hura brasiliensis mit Hautleiden zugeordnetToxikologisch dem Bereich ätzender Reizung von Haut, Augen und Darm zugeordnet
Verwandte Mittel
Hura brasiliensisCroton tigliumEuphorbiumJatropha curcas
Porträt zusammengefasst aus der homöopathischen Literatur mit Unterstützung eines KI-Sprachmodells (2026-09-05). Die Angaben geben Zuordnungen der homöopathischen Literatur wieder, keine medizinische Wirksamkeit.
Dieses Porträt ist eine Lern- und Orientierungshilfe. Es ersetzt keine Diagnose oder Behandlung; bei ernsten oder anhaltenden Beschwerden ärztlichen Rat einholen. Die Wahl von Mittel, Potenz und Anwendung gehört in fachkundige Hände.