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Materia medica · Nr. 1789

Hordeum semen germinatum

Hordeum-g.

Ein seltenes Mittel: In den Repertorien der Datenbasis OpenHomeopath ist es nicht mit Rubriken vertreten. Das Kurzporträt ordnet die Substanz nach der homöopathischen Literatur ein.

Porträt

Hordeum semen germinatum bezeichnet den gekeimten Gerstensamen, also Gerstenmalz aus Hordeum vulgare (Poaceae). Beim Keimen werden stärkespaltende Enzyme, vor allem Amylasen, gebildet, Eiweiße teilweise abgebaut und Malzzucker freigesetzt; das Alkaloid Hordenin entsteht ebenfalls im Keimling. Malz ist als Lebensmittel und in Brauerei und Ernährung sehr gut beschrieben, traditionell gilt Malzschleim als milde, nährende Zubereitung bei empfindlicher Verdauung. In der homöopathischen Literatur ist die Zubereitung ein kleines Mittel ohne ausgearbeitete Arzneimittelprüfung.

Zu diesem Mittel liegen in OpenHomeopath keine Repertoriumsrubriken vor; das Kurzporträt beruht auf allgemeiner Literatur.

In Repertorien häufig zugeordnet

Traditionell als milde, nährende Zubereitung bei empfindlicher Verdauung genanntIn der Literatur dem Bereich von Ernährung und Kräftigung zugeordnet

Verwandte Mittel

Hordeum vulgareHordeninum sulfuricumAvena sativa

Porträt zusammengefasst aus der homöopathischen Literatur mit Unterstützung eines KI-Sprachmodells (2026-09-05). Die Angaben geben Zuordnungen der homöopathischen Literatur wieder, keine medizinische Wirksamkeit.

Einordnung

Dieses Porträt ist eine Lern- und Orientierungshilfe. Es ersetzt keine Diagnose oder Behandlung; bei ernsten oder anhaltenden Beschwerden ärztlichen Rat einholen. Die Wahl von Mittel, Potenz und Anwendung gehört in fachkundige Hände.