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Materia medica · Nr. 1778

Histaminum muriaticum

Hist-m.

Ein seltenes Mittel: In den Repertorien der Datenbasis OpenHomeopath ist es nicht mit Rubriken vertreten. Das Kurzporträt ordnet die Substanz nach der homöopathischen Literatur ein.

Porträt

Histaminum muriaticum ist das potenzierte Histamin-Hydrochlorid. Histamin ist ein körpereigenes biogenes Amin, das aus der Aminosäure Histidin gebildet und vor allem in Mastzellen und basophilen Granulozyten gespeichert wird; seine Freisetzung ist der zentrale Vorgang bei allergischen Soforttypreaktionen mit Quaddelbildung, Juckreiz, Gefäßerweiterung, Schleimhautschwellung und Bronchialverengung. Homöopathisch gehört die Substanz zu den potenzierten körpereigenen Stoffen der moderneren Literatur und wird dort dem gesamten Formenkreis überschießender Reaktionsbereitschaft zugeordnet; eine klassische Arzneimittelprüfung aus dem 19. Jahrhundert liegt nicht vor.

Zu diesem Mittel liegen in OpenHomeopath keine Repertoriumsrubriken vor; das Kurzporträt beruht auf allgemeiner Literatur.

In Repertorien häufig zugeordnet

In der modernen Literatur dem Formenkreis allergischer Soforttypreaktionen zugeordnetBei Juckreiz und Quaddelbildung der Haut genanntBei Schleimhautschwellung der Atemwege beschriebenIm Zusammenhang mit Histaminunverträglichkeit erwähnt

Verwandte Mittel

HistidinumApis mellificaUrtica urensSulphurPoumon histamine

Porträt zusammengefasst aus der homöopathischen Literatur mit Unterstützung eines KI-Sprachmodells (2026-09-05). Die Angaben geben Zuordnungen der homöopathischen Literatur wieder, keine medizinische Wirksamkeit.

Einordnung

Dieses Porträt ist eine Lern- und Orientierungshilfe. Es ersetzt keine Diagnose oder Behandlung; bei ernsten oder anhaltenden Beschwerden ärztlichen Rat einholen. Die Wahl von Mittel, Potenz und Anwendung gehört in fachkundige Hände.