HomöopathieSucheZur Startseite
Materia medica · Nr. 1768

Hibiscus sabdariffa

Hib-sa.

Ein seltenes Mittel: In den Repertorien der Datenbasis OpenHomeopath ist es nicht mit Rubriken vertreten. Das Kurzporträt ordnet die Substanz nach der homöopathischen Literatur ein.

Porträt

Hibiscus sabdariffa, die Roselle oder Sudan-Eibisch, ist ein einjähriges Malvengewächs (Malvaceae) aus dem tropischen Afrika, das heute weltweit in den Tropen angebaut wird. Verwendet werden die fleischig verdickten, tiefroten Kelche, die als Hibiskus- oder Karkadetee getrunken werden; sie enthalten Fruchtsäuren, Anthocyane und Schleimstoffe und sind lebensmittelchemisch gut untersucht. In der Volksmedizin gelten sie als kühlend, durstlöschend und mild harntreibend, und der Zusammenhang mit dem Blutdruck ist Gegenstand pflanzenheilkundlicher Untersuchungen. In der homöopathischen Literatur ist die Pflanze ein kleines Mittel ohne umfangreiche Prüfung.

Zu diesem Mittel liegen in OpenHomeopath keine Repertoriumsrubriken vor; das Kurzporträt beruht auf allgemeiner Literatur.

In Repertorien häufig zugeordnet

Traditionell als kühlendes, durstlöschendes Mittel bei fieberhaften Zuständen genanntVolkskundlich dem Kreislauf und den Harnwegen zugeordnet

Verwandte Mittel

Althaea officinalisGossypium herbaceumHibiscus arboreus

Porträt zusammengefasst aus der homöopathischen Literatur mit Unterstützung eines KI-Sprachmodells (2026-09-05). Die Angaben geben Zuordnungen der homöopathischen Literatur wieder, keine medizinische Wirksamkeit.

Einordnung

Dieses Porträt ist eine Lern- und Orientierungshilfe. Es ersetzt keine Diagnose oder Behandlung; bei ernsten oder anhaltenden Beschwerden ärztlichen Rat einholen. Die Wahl von Mittel, Potenz und Anwendung gehört in fachkundige Hände.