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Materia medica · Nr. 1765

Hexachlorophenum

Hexachl.

Ein seltenes Mittel: In den Repertorien der Datenbasis OpenHomeopath ist es nicht mit Rubriken vertreten. Das Kurzporträt ordnet die Substanz nach der homöopathischen Literatur ein.

Porträt

Hexachlorophenum ist das potenzierte Hexachlorophen, eine chlorierte Bisphenolverbindung, die ab den 1950er Jahren als antibakterieller Zusatz in Seifen, Babypudern und Desinfektionsmitteln weit verbreitet war. Nach schweren Vergiftungsfällen mit Nervenschädigungen bei Säuglingen in den 1970er Jahren wurde die Verwendung stark eingeschränkt; toxikologisch ist die Substanz als neurotoxisch und über die Haut aufnehmbar gut beschrieben. Homöopathisch gehört sie zu den potenzierten Umwelt- und Arzneistoffen der modernen Literatur; eine klassische Arzneimittelprüfung liegt nicht vor.

Zu diesem Mittel liegen in OpenHomeopath keine Repertoriumsrubriken vor; das Kurzporträt beruht auf allgemeiner Literatur.

In Repertorien häufig zugeordnet

In der modernen Literatur als potenzierter Schadstoff im Zusammenhang mit früherer Exposition genanntToxikologisch dem Nervensystem und der Haut zugeordnet

Verwandte Mittel

PhenolumAcidum carbolicumKreosotum

Porträt zusammengefasst aus der homöopathischen Literatur mit Unterstützung eines KI-Sprachmodells (2026-09-05). Die Angaben geben Zuordnungen der homöopathischen Literatur wieder, keine medizinische Wirksamkeit.

Einordnung

Dieses Porträt ist eine Lern- und Orientierungshilfe. Es ersetzt keine Diagnose oder Behandlung; bei ernsten oder anhaltenden Beschwerden ärztlichen Rat einholen. Die Wahl von Mittel, Potenz und Anwendung gehört in fachkundige Hände.