Der typische Hepar-Patient ist extrem kälteempfindlich, reizbar und überempfindlich gegen alle äußeren Einflüsse. Das Kernthema ist die mangelnde Widerstandskraft gegen Kälte und Berührung, verbunden mit einer Neigung zu eitrigen Entzündungen und explosiver Gereiztheit.
Konstitution
Gemütsbild
Extreme ReizbarkeitÜberempfindlichkeitUngeduld und Hast
Der Hepar-Patient ist extrem reizbar und neigt zu heftigen Wutausbrüchen über Kleinigkeiten. Er ist überempfindlich gegen Schmerz, Berührung, Geräusche und Licht. Alles muss schnell gehen - er isst hastig, spricht schnell und wird ungeduldig wenn andere nicht mithalten können. Er widerspricht gerne und streitet um jeden Preis. Trotz der Reizbarkeit kann er auch sehr ängstlich und qualvoll sein.
Ängste: Qualvolle, unbestimmte Ängste, Berührungsangst
Leitsymptome
- Kälte in jeder Form
- Berührung und Druck
- Nachts
- Entblößen
- Wärme und Einhüllen
- Nach Fieber
- Dunkelheit
Verlangen und Abneigungen
- Saure Speisen
- Warme Getränke
- Kalte Speisen
- Kalte Getränke
In Repertorien häufig zugeordnet
Eitrige Entzündungen (Abszesse, Furunkel)Chronische MandelentzündungMittelohrentzündung mit EiterungKrupp-HustenChronische SinusitisEkzeme mit Eiterung
Abgrenzung
Silicea hat ähnliche Eiterungsneigung, ist aber sanfter im Gemüt und weniger reizbar. Mercurius hat ebenfalls eitrige Entzündungen, aber mit mehr Speichelfluss und nächtlichen Schweißen. Staphisagria zeigt ähnliche Reizbarkeit, aber mehr durch Kränkung als durch Überempfindlichkeit.
Verwandte Mittel
SiliceaMercuriusStaphisagria
Porträt erstellt aus Repertoriumsdaten mit Unterstützung eines KI-Sprachmodells (2026-03-21). Die Angaben geben Zuordnungen der homöopathischen Literatur wieder, keine medizinische Wirksamkeit.
Dieses Porträt ist eine Lern- und Orientierungshilfe. Es ersetzt keine Diagnose oder Behandlung; bei ernsten oder anhaltenden Beschwerden ärztlichen Rat einholen. Die Wahl von Mittel, Potenz und Anwendung gehört in fachkundige Hände.