Heloderma suspectum, die Gila-Krustenechse, ist eine giftige Echse der Wüstengebiete im Südwesten der USA und im Nordwesten Mexikos; das Gift wird über gefurchte Unterkieferzähne abgegeben. Homöopathisch wurde das Tier im 19. Jahrhundert in Nordamerika geprüft, unter anderem von Charles Neidhard, und ging als kleineres Tiermittel in die Materia medica ein. Das Bild ist nach der Literatur von einer außergewöhnlichen Kälteempfindung geprägt: eine Eiseskälte, die von innen nach außen zu kriechen scheint und durch äußere Wärme nur schwer beeinflusst wird, verbunden mit Schwäche, Taumeln und einem unsicheren, wie wellenförmigen Gang.
Zu diesem Mittel liegen in OpenHomeopath keine Repertoriumsrubriken vor; das Kurzporträt beruht auf allgemeiner Literatur.
In Repertorien häufig zugeordnet
Klassisch zugeordnet zu tief empfundener innerer Kälte, die durch äußere Wärme kaum weichtIn der Literatur bei Gangunsicherheit und Taumeln beschriebenBei Erschöpfungszuständen nach schweren Erkrankungen genanntBei Missempfindungen und Kribbeln in Händen und Füßen aufgeführt
Verwandte Mittel
Heloderma horridumCamphoraAgaricus muscariusLachesisCrotalus horridus
Porträt zusammengefasst aus der homöopathischen Literatur mit Unterstützung eines KI-Sprachmodells (2026-09-05). Die Angaben geben Zuordnungen der homöopathischen Literatur wieder, keine medizinische Wirksamkeit.
Dieses Porträt ist eine Lern- und Orientierungshilfe. Es ersetzt keine Diagnose oder Behandlung; bei ernsten oder anhaltenden Beschwerden ärztlichen Rat einholen. Die Wahl von Mittel, Potenz und Anwendung gehört in fachkundige Hände.