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Materia medica · Nr. 1746

Helminthochortos

Helm.

Ein seltenes Mittel: In den Repertorien der Datenbasis OpenHomeopath ist es nicht mit Rubriken vertreten. Das Kurzporträt ordnet die Substanz nach der homöopathischen Literatur ein.

Porträt

Helminthochortos, auch Helminthochorton oder Korsisches Wurmmoos genannt, ist kein Moos, sondern ein Gemisch mariner Rotalgen von den Küsten Korsikas und Sardiniens, dessen Hauptbestandteil Alsidium helminthochorton ist. Die Droge war vom 18. bis ins 19. Jahrhundert ein weit verbreitetes Wurmmittel der Apothekenpraxis und in den europäischen Pharmakopöen aufgeführt; sie enthält neben Schleimstoffen auch Jod. In der homöopathischen Literatur wird sie als kleines Mittel der älteren Materia medica geführt und klassisch dem Bereich von Wurmbefall und Darmreizung zugeordnet.

Zu diesem Mittel liegen in OpenHomeopath keine Repertoriumsrubriken vor; das Kurzporträt beruht auf allgemeiner Literatur.

In Repertorien häufig zugeordnet

Klassisch dem Bereich des Wurmbefalls zugeordnetIn der älteren Literatur bei Bauchbeschwerden von Kindern genannt

Verwandte Mittel

CinaSpigelia anthelmiaFucus vesiculosusTeucrium marum verum

Porträt zusammengefasst aus der homöopathischen Literatur mit Unterstützung eines KI-Sprachmodells (2026-09-05). Die Angaben geben Zuordnungen der homöopathischen Literatur wieder, keine medizinische Wirksamkeit.

Einordnung

Dieses Porträt ist eine Lern- und Orientierungshilfe. Es ersetzt keine Diagnose oder Behandlung; bei ernsten oder anhaltenden Beschwerden ärztlichen Rat einholen. Die Wahl von Mittel, Potenz und Anwendung gehört in fachkundige Hände.