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Materia medica · Nr. 1739

Heliotropium indicum

Helio-i.

Ein seltenes Mittel: In den Repertorien der Datenbasis OpenHomeopath ist es nicht mit Rubriken vertreten. Das Kurzporträt ordnet die Substanz nach der homöopathischen Literatur ein.

Porträt

Heliotropium indicum, die Indische Sonnenwende, ist ein einjähriges Raublattgewächs (Boraginaceae) aus den Tropen Asiens und Amerikas, das heute weltweit in warmen Gebieten als Ruderalpflanze vorkommt. In der indischen und südostasiatischen Volksmedizin werden Blätter und Presssaft äußerlich bei Hautgeschwüren, Insektenstichen und Entzündungen verwendet; wie bei anderen Arten der Gattung sind Pyrrolizidinalkaloide enthalten, die als lebertoxisch gelten. Homöopathisch ist die Pflanze ein kleines Mittel der ethnobotanisch geprägten Literatur ohne umfangreiche Arzneimittelprüfung.

Zu diesem Mittel liegen in OpenHomeopath keine Repertoriumsrubriken vor; das Kurzporträt beruht auf allgemeiner Literatur.

In Repertorien häufig zugeordnet

Traditionell äußerlich bei Hautgeschwüren und entzündeten Stellen genanntIn der Literatur dem Leberbereich zugeordnet, entsprechend der Stoffgruppe

Verwandte Mittel

Heliotropium europaeumSymphytum officinaleCalendula officinalis

Porträt zusammengefasst aus der homöopathischen Literatur mit Unterstützung eines KI-Sprachmodells (2026-09-05). Die Angaben geben Zuordnungen der homöopathischen Literatur wieder, keine medizinische Wirksamkeit.

Einordnung

Dieses Porträt ist eine Lern- und Orientierungshilfe. Es ersetzt keine Diagnose oder Behandlung; bei ernsten oder anhaltenden Beschwerden ärztlichen Rat einholen. Die Wahl von Mittel, Potenz und Anwendung gehört in fachkundige Hände.