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Materia medica · Nr. 1738

Heliotropium europaeum

Helio-eu.

Ein seltenes Mittel: In den Repertorien der Datenbasis OpenHomeopath ist es nicht mit Rubriken vertreten. Das Kurzporträt ordnet die Substanz nach der homöopathischen Literatur ein.

Porträt

Heliotropium europaeum, die Europäische Sonnenwende, ist ein einjähriges Raublattgewächs (Boraginaceae) mit kleinen weißen Blüten in eingerollten Wickeln, verbreitet an Wegrändern und auf Äckern des Mittelmeerraums und Südeuropas. Toxikologisch ist die Pflanze durch ihre Pyrrolizidinalkaloide gut beschrieben, die als lebertoxisch gelten und in der Vergangenheit bei Getreideverunreinigung zu Vergiftungen bei Mensch und Weidevieh geführt haben. In der homöopathischen Literatur ist sie ein kleines, wenig ausgearbeitetes Mittel ohne umfangreiche Prüfung.

Zu diesem Mittel liegen in OpenHomeopath keine Repertoriumsrubriken vor; das Kurzporträt beruht auf allgemeiner Literatur.

In Repertorien häufig zugeordnet

In der Literatur dem Leberbereich zugeordnet, entsprechend der bekannten Toxikologie der PyrrolizidinalkaloideVolkskundlich äußerlich bei Warzen und Hautauswüchsen genannt

Verwandte Mittel

Heliotropium indicumSymphytum officinaleChelidonium majus

Porträt zusammengefasst aus der homöopathischen Literatur mit Unterstützung eines KI-Sprachmodells (2026-09-05). Die Angaben geben Zuordnungen der homöopathischen Literatur wieder, keine medizinische Wirksamkeit.

Einordnung

Dieses Porträt ist eine Lern- und Orientierungshilfe. Es ersetzt keine Diagnose oder Behandlung; bei ernsten oder anhaltenden Beschwerden ärztlichen Rat einholen. Die Wahl von Mittel, Potenz und Anwendung gehört in fachkundige Hände.