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Materia medica · Nr. 1737

Heloninum

Helin.

Ein seltenes Mittel: In den Repertorien der Datenbasis OpenHomeopath ist es nicht mit Rubriken vertreten. Das Kurzporträt ordnet die Substanz nach der homöopathischen Literatur ein.

Porträt

Heloninum bezeichnet den Wirkstoffauszug aus der Wurzel von Helonias dioica, dem Falschen Einkorn oder Devil's Bit (heute Chamaelirium luteum), einem nordamerikanischen Germergewächs aus der Verwandtschaft der Melanthiaceae. Die Wurzel enthält Steroidsaponine; in der nordamerikanischen Volksmedizin und der eklektischen Schule galt sie als Frauenmittel und wurde bei Erschöpfung und Beschwerden im Beckenbereich verwendet. In der Homöopathie ist Helonias dioica das ausgearbeitete Hauptmittel, klassisch beschrieben bei erschöpften, überarbeiteten Frauen mit ausgeprägtem Schwere- und Wundheitsgefühl im Becken, das erst durch Ablenkung in den Hintergrund tritt. Heloninum wird als Zubereitung derselben Pflanze geführt und ist eigenständig nicht ausgearbeitet.

Zu diesem Mittel liegen in OpenHomeopath keine Repertoriumsrubriken vor; das Kurzporträt beruht auf allgemeiner Literatur.

In Repertorien häufig zugeordnet

In der Literatur dem Bild von Helonias dioica zugeordnet: Erschöpfung mit Schwere im BeckenKlassisch bei Rückenschwäche im Lendenbereich genannt

Verwandte Mittel

Helonias dioicaSepiaAletris farinosaChina officinalis

Porträt zusammengefasst aus der homöopathischen Literatur mit Unterstützung eines KI-Sprachmodells (2026-09-05). Die Angaben geben Zuordnungen der homöopathischen Literatur wieder, keine medizinische Wirksamkeit.

Einordnung

Dieses Porträt ist eine Lern- und Orientierungshilfe. Es ersetzt keine Diagnose oder Behandlung; bei ernsten oder anhaltenden Beschwerden ärztlichen Rat einholen. Die Wahl von Mittel, Potenz und Anwendung gehört in fachkundige Hände.