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Materia medica · Nr. 1721

Haloperidolum

Halo.

In 1 Rubriken klassischer Repertorien aufgeführt. Ein Mittelporträt mit Zuordnungen aus Repertorien und Materia medica – als Lern- und Orientierungshilfe.

Porträt

Haloperidolum ist die homöopathische Zubereitung des Neuroleptikums Haloperidol, eines Arzneistoffes aus der Gruppe der Butyrophenone. Es zählt damit zu den sogenannten Arzneimittelnosoden - Mitteln, die aus schulmedizinischen Wirkstoffen bereitet werden und in der Regel im Zusammenhang mit Folgen ihrer Einnahme beschrieben werden. Klassische Arzneiprüfungen liegen nicht vor. In OpenHomeopath ist bislang eine einzige Rubrik verzeichnet: Langsamkeit.

Konstitution

KörperbauZum Körperbau liegen keine Angaben vor. Ein Konstitutionstyp ist für dieses Mittel nicht beschrieben.
Thermalitätwechselnd
TemperamentDie einzige verzeichnete Rubrik ist die Langsamkeit. Beschrieben wird eine gedämpfte, verlangsamte Verfassung mit verminderter Beweglichkeit des Denkens und der Bewegung - ein Zustandsbild, das der bekannten Wirkung des Ausgangsstoffes auf die Bewegungssteuerung entspricht. Weitergehende Temperamentszüge sind nicht überliefert.

Gemütsbild

Langsamkeit in Denken und BewegungGedämpftheit und verminderter AntriebKein weiteres geprüftes Gemütsbild überliefert

Das Bild dieses Mittels erschöpft sich im vorliegenden Datenbestand in einer Angabe: Langsamkeit. Sie beschreibt einen Menschen, bei dem Antworten, Entscheiden und Bewegen verzögert erscheinen und die innere Beteiligung gedämpft wirkt. Als Arzneimittelnosode wird Haloperidolum in der Literatur im Zusammenhang mit Nachwirkungen der Einnahme des Ausgangsstoffes genannt; ein aus Arzneiprüfungen gewonnenes Gemütsbild existiert nicht. Die Auswahl stützt sich in solchen Fällen auf die Krankengeschichte und den zeitlichen Zusammenhang, nicht auf charakteristische Prüfungssymptome.

Ängste: Keine charakteristischen Ängste überliefert, In der Literatur nicht näher beschrieben

Leitsymptome

Langsamkeit - die einzige im Repertorium verzeichnete Angabe des Mittels
Steifheit und Bewegungsarmut, wie sie die Literatur zu Arzneimittelnosoden dieser Gruppe nennt
Innere Unruhe bei zugleich verlangsamter Bewegung, in der Literatur beschrieben
Weitere körperliche Leitsymptome sind aus Prüfungen nicht überliefert
Verschlechterung
  • Keine Modalitäten überliefert
  • In der Literatur nicht näher beschrieben
Verbesserung
  • Keine Modalitäten überliefert
  • In der Literatur nicht näher beschrieben

Verlangen und Abneigungen

Verlangen
  • Keine Verlangen im Repertorium verzeichnet
  • In der Literatur nicht näher beschrieben
Abneigung
  • Keine Abneigungen im Repertorium verzeichnet
  • In der Literatur nicht näher beschrieben

In Repertorien häufig zugeordnet

Langsamkeit in Denken und Bewegung - einzige RepertoriumsrubrikZustände nach längerer Einnahme des Ausgangsstoffes, wie sie die Literatur zu Arzneimittelnosoden beschreibtÜber weitere Anwendungsbereiche liegen keine belastbaren Angaben vor

Abgrenzung

Von den breit geprüften Mitteln, die Langsamkeit und Schwerfälligkeit ebenfalls führen - etwa Calcarea carbonica, Helleborus niger oder Zincum metallicum -, unterscheidet Haloperidolum das Fehlen jeder eigenen Symptomenzeichnung. Zincum metallicum ist durch die unruhigen Füße und die Erschöpfung des Nervensystems gekennzeichnet, Helleborus durch die Benommenheit mit langsamer Reaktion. Als Arzneimittelnosode wird Haloperidolum in der Literatur nicht nach Symptomenähnlichkeit, sondern nach der Vorgeschichte erwogen.

Verwandte Mittel

Zincum metallicumHelleborus nigerAgaricus muscariusCausticum

Porträt erstellt aus Repertoriumsdaten mit Unterstützung eines KI-Sprachmodells (2026-09-05). Die Angaben geben Zuordnungen der homöopathischen Literatur wieder, keine medizinische Wirksamkeit.

Einordnung

Dieses Porträt ist eine Lern- und Orientierungshilfe. Es ersetzt keine Diagnose oder Behandlung; bei ernsten oder anhaltenden Beschwerden ärztlichen Rat einholen. Die Wahl von Mittel, Potenz und Anwendung gehört in fachkundige Hände.