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Materia medica · Nr. 1697

Guajacolum

Guajol.

Ein seltenes Mittel: In den Repertorien der Datenbasis OpenHomeopath ist es nicht mit Rubriken vertreten. Das Kurzporträt ordnet die Substanz nach der homöopathischen Literatur ein.

Porträt

Guajacolum (Guajakol) ist ein Phenolether, der im Buchenholzteer und im Harz des Guajakbaums vorkommt und einen kräftigen, rauchig-medizinischen Geruch besitzt. Er wurde im 19. und frühen 20. Jahrhundert aus dem Teerkreosot gewonnen und diente als Ausgangsstoff für schleimlösende Zubereitungen. In der homöopathischen Literatur ist Guajacolum ein seltenes Mittel chemischen Ursprungs; ausgearbeitet sind aus diesem Umfeld vor allem Kreosotum und das Harz Guajacum.

Zu diesem Mittel liegen in OpenHomeopath keine Repertoriumsrubriken vor; das Kurzporträt beruht auf allgemeiner Literatur.

In Repertorien häufig zugeordnet

In der Literatur genannt: Katarrhe der Atemwege mit zähem Schleim

Verwandte Mittel

GuajacumKreosotumCarbolicum acidum

Porträt zusammengefasst aus der homöopathischen Literatur mit Unterstützung eines KI-Sprachmodells (2026-09-05). Die Angaben geben Zuordnungen der homöopathischen Literatur wieder, keine medizinische Wirksamkeit.

Einordnung

Dieses Porträt ist eine Lern- und Orientierungshilfe. Es ersetzt keine Diagnose oder Behandlung; bei ernsten oder anhaltenden Beschwerden ärztlichen Rat einholen. Die Wahl von Mittel, Potenz und Anwendung gehört in fachkundige Hände.