Geum rivale, die Bach-Nelkenwurz, ist ein Rosengewächs feuchter Wiesen und Bachufer; verwendet wird die gerbstoffreiche Wurzel, die in der Volksheilkunde als zusammenziehendes Mittel bekannt ist. In der homöopathischen Literatur ist die Pflanze nur knapp vertreten. Die vorliegenden Rubriken weisen geschlossen in den Harn- und Geschlechtsbereich: verzeichnet sind ein Bezug zur Blase sowie Schmerzen an den männlichen Geschlechtsteilen, näher bestimmt am Glied.
Konstitution
Gemütsbild
In den vorliegenden Rubriken nicht ausgewiesenKein eigenständiges Gemütsbild überliefertIn der Literatur nicht näher beschrieben
Ein Gemütsbild ist für Geum rivale nicht ausgearbeitet. Die Pflanze gehört zu den kleinen Mitteln, die in der Materia medica mit wenigen Zeilen vertreten sind und für die keine umfassende Arzneimittelprüfung vorliegt. Beschrieben werden im Wesentlichen örtliche Beschwerden; die gerbstoffreiche Wurzel wurde traditionell wegen ihrer zusammenziehenden Eigenschaft bei Absonderungen und Durchfällen verwendet. Seelische Kennzeichen sind nicht überliefert und werden hier nicht ergänzt.
Ängste: Keine charakteristischen Ängste überliefert, In der Literatur nicht näher beschrieben
Leitsymptome
- In den vorliegenden Rubriken nicht ausgewiesen
- In der Literatur nicht näher beschrieben
- In den vorliegenden Rubriken nicht ausgewiesen
- In der Literatur nicht näher beschrieben
Verlangen und Abneigungen
- In den vorliegenden Rubriken nicht ausgewiesen
- In der Literatur nicht näher beschrieben
- In den vorliegenden Rubriken nicht ausgewiesen
- In der Literatur nicht näher beschrieben
In Repertorien häufig zugeordnet
In Repertorien mit einem Bezug zur Blase aufgeführtBei Schmerzen an den männlichen Geschlechtsteilen verzeichnet, ausdrücklich am GliedKlassisch den kleinen pflanzlichen Mitteln mit Bezug zum Harn- und Geschlechtsbereich zugeordnet
Abgrenzung
Bei Beschwerden der Blase und der männlichen Geschlechtsteile sind die geprüften Mittel deutlich genauer beschrieben: Cantharis mit brennendem, unerträglichem Harndrang, Sabal serrulata mit Beschwerden der Vorsteherdrüse und dem Gefühl von Kälte, Thuja occidentalis mit gespaltenem Harnstrahl und Warzenbildung, Petroselinum mit plötzlichem, unaufschiebbarem Drang. Geum rivale bleibt demgegenüber ein sehr kleines Mittel, dessen vier Rubriken keine Abgrenzung anhand eigener Empfindungen oder Modalitäten erlauben.
Verwandte Mittel
CantharisSabal serrulataThuja occidentalisPetroselinumChimaphila umbellata
Porträt erstellt aus Repertoriumsdaten mit Unterstützung eines KI-Sprachmodells (2026-09-05). Die Angaben geben Zuordnungen der homöopathischen Literatur wieder, keine medizinische Wirksamkeit.
Dieses Porträt ist eine Lern- und Orientierungshilfe. Es ersetzt keine Diagnose oder Behandlung; bei ernsten oder anhaltenden Beschwerden ärztlichen Rat einholen. Die Wahl von Mittel, Potenz und Anwendung gehört in fachkundige Hände.