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Materia medica · Nr. 1632

Galla tinctora

Galla-ti.

Ein seltenes Mittel: In den Repertorien der Datenbasis OpenHomeopath ist es nicht mit Rubriken vertreten. Das Kurzporträt ordnet die Substanz nach der homöopathischen Literatur ein.

Porträt

Galla tinctora ist die Färber- oder Aleppogalle (Galla tinctoria), der Gallapfel der Färbereiche Quercus infectoria aus Vorderasien. Sie enthält bis zu zwei Drittel ihres Gewichts an Gerbstoffen und war die klassische Rohstoffquelle für Gerbsäure, Tinte und Beizen. Homöopathisch wird sie als Variante innerhalb der Gallapfel-Mittel geführt; die Literatur beschreibt zusammenziehende Wirkungen auf Schleimhäute und Beschwerden des Enddarms.

Zu diesem Mittel liegen in OpenHomeopath keine Repertoriumsrubriken vor; das Kurzporträt beruht auf allgemeiner Literatur.

In Repertorien häufig zugeordnet

Durchfälle mit Reizzuständen des Enddarms, wie sie die traditionelle Literatur den Galläpfeln zuordnet

Verwandte Mittel

Galla quercinaAcidum tannicumQuercus roburHamamelis virginiana

Porträt zusammengefasst aus der homöopathischen Literatur mit Unterstützung eines KI-Sprachmodells (2026-09-05). Die Angaben geben Zuordnungen der homöopathischen Literatur wieder, keine medizinische Wirksamkeit.

Einordnung

Dieses Porträt ist eine Lern- und Orientierungshilfe. Es ersetzt keine Diagnose oder Behandlung; bei ernsten oder anhaltenden Beschwerden ärztlichen Rat einholen. Die Wahl von Mittel, Potenz und Anwendung gehört in fachkundige Hände.