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Materia medica · Nr. 1551

Ferrum tartaricum

Ferr-t.

In 4 Rubriken klassischer Repertorien aufgeführt. Ein Mittelporträt mit Zuordnungen aus Repertorien und Materia medica – als Lern- und Orientierungshilfe.

Porträt

Ferrum tartaricum ist das weinsaure Eisensalz und gehört zu den kleinen Vertretern der großen Eisenreihe. Die Eisenmittel stehen in der Materia medica für Blutarmut mit trügerischer Röte, für Schwäche mit Wechsel von Blässe und fliegender Hitze und für pulsierende, klopfende Schmerzen. Die Datenbasis dieses Salzes ist schmal; verzeichnet sind Schmerzen im Kopf und im Bereich von Herz und Kreislauf.

Konstitution

KörperbauEin eigener Konstitutionstyp ist für das Salz nicht überliefert. Für die Eisenreihe insgesamt beschreibt die Literatur schwächliche, blasse Menschen, die dennoch kräftig gebaut sein können und deren Gesicht leicht in eine trügerische Röte umschlägt.
Thermalitätfrostig
TemperamentZum Temperament dieses Salzes liegen keine eigenen Angaben vor. Die Eisenmittel werden allgemein als reizbar und leicht erregbar beschrieben, mit rascher Erschöpfung nach der Erregung; für Ferrum tartaricum selbst sind Gemütsrubriken nicht ausgewiesen.

Gemütsbild

In den vorliegenden Rubriken nicht ausgewiesenKein eigenständiges Gemütsbild überliefertFür die Eisenreihe insgesamt sind Reizbarkeit und rasche Erschöpfung beschrieben

Für Ferrum tartaricum liegt kein eigenes Gemütsbild vor. Die vier verfügbaren Rubriken betreffen ausschließlich Kopf sowie Herz und Kreislauf. Was die Literatur zum Gemüt sagt, betrifft die Eisenmittel als Gruppe: eine Reizbarkeit, die schon bei geringem Anlass aufflammt, dazu eine tiefe Erschöpfbarkeit, die dem Aufbrausen folgt, und eine Empfindlichkeit gegen Widerspruch und Lärm. Ob und wieweit das auf dieses Salz zutrifft, ist nicht belegt. Wer das Mittel erwägt, geht daher von den verzeichneten Schmerzangaben und vom Eisenbezug aus.

Ängste: Keine charakteristischen Ängste überliefert, In der Literatur nicht näher beschrieben

Leitsymptome

Kopfschmerz; als eine der beiden Angaben des Mittels im Kopfkapitel aufgeführt
Schmerzen im Bereich von Herz und Kreislauf; im entsprechenden Kapitel verzeichnet
Klassisch der Eisenreihe zugeordnet, für die pulsierende, klopfende Schmerzen mit Blutandrang beschrieben sind
Für die Eisenmittel insgesamt überliefert sind Blutarmut, Blässe im Wechsel mit fliegender Hitze und Erschöpfung nach geringer Anstrengung
Verschlechterung
  • In den vorliegenden Rubriken nicht ausgewiesen
  • Für die Eisenreihe beschrieben ist eine Verschlimmerung in Ruhe sowie nachts
Verbesserung
  • In den vorliegenden Rubriken nicht ausgewiesen
  • Für die Eisenreihe beschrieben ist eine Besserung durch langsame Bewegung

Verlangen und Abneigungen

Verlangen
  • In den vorliegenden Rubriken nicht ausgewiesen
  • In der Literatur nicht näher beschrieben
Abneigung
  • In den vorliegenden Rubriken nicht ausgewiesen
  • In der Literatur nicht näher beschrieben

In Repertorien häufig zugeordnet

In Repertorien bei Kopfschmerz aufgeführtBei Schmerzen im Bereich von Herz und Kreislauf verzeichnetKlassisch der Gruppe der Eisensalze mit Bezug zu Blutbildung und Kreislauf zugeordnet

Abgrenzung

Innerhalb der Eisenreihe ist Ferrum metallicum das ausgearbeitete Grundmittel mit trügerischer Gesichtsröte, Besserung durch langsames Umhergehen und Verschlimmerung in Ruhe. Ferrum phosphoricum steht bei beginnenden fieberhaften Zuständen mit klopfendem Kopfschmerz und Neigung zu leichten Blutungen, Ferrum arsenicosum bei ausgeprägter Schwäche mit Wassersucht. Ferrum tartaricum bleibt demgegenüber ein kleines Salz mit vier Rubriken; eine Unterscheidung anhand eigener Kennzeichen ist aus der vorliegenden Datenbasis nicht möglich.

Verwandte Mittel

Ferrum metallicumFerrum phosphoricumFerrum arsenicosumChina officinalisNatrium muriaticum

Porträt erstellt aus Repertoriumsdaten mit Unterstützung eines KI-Sprachmodells (2026-09-05). Die Angaben geben Zuordnungen der homöopathischen Literatur wieder, keine medizinische Wirksamkeit.

Einordnung

Dieses Porträt ist eine Lern- und Orientierungshilfe. Es ersetzt keine Diagnose oder Behandlung; bei ernsten oder anhaltenden Beschwerden ärztlichen Rat einholen. Die Wahl von Mittel, Potenz und Anwendung gehört in fachkundige Hände.