Ferrum tartaricum ist das weinsaure Eisensalz und gehört zu den kleinen Vertretern der großen Eisenreihe. Die Eisenmittel stehen in der Materia medica für Blutarmut mit trügerischer Röte, für Schwäche mit Wechsel von Blässe und fliegender Hitze und für pulsierende, klopfende Schmerzen. Die Datenbasis dieses Salzes ist schmal; verzeichnet sind Schmerzen im Kopf und im Bereich von Herz und Kreislauf.
Konstitution
Gemütsbild
In den vorliegenden Rubriken nicht ausgewiesenKein eigenständiges Gemütsbild überliefertFür die Eisenreihe insgesamt sind Reizbarkeit und rasche Erschöpfung beschrieben
Für Ferrum tartaricum liegt kein eigenes Gemütsbild vor. Die vier verfügbaren Rubriken betreffen ausschließlich Kopf sowie Herz und Kreislauf. Was die Literatur zum Gemüt sagt, betrifft die Eisenmittel als Gruppe: eine Reizbarkeit, die schon bei geringem Anlass aufflammt, dazu eine tiefe Erschöpfbarkeit, die dem Aufbrausen folgt, und eine Empfindlichkeit gegen Widerspruch und Lärm. Ob und wieweit das auf dieses Salz zutrifft, ist nicht belegt. Wer das Mittel erwägt, geht daher von den verzeichneten Schmerzangaben und vom Eisenbezug aus.
Ängste: Keine charakteristischen Ängste überliefert, In der Literatur nicht näher beschrieben
Leitsymptome
- In den vorliegenden Rubriken nicht ausgewiesen
- Für die Eisenreihe beschrieben ist eine Verschlimmerung in Ruhe sowie nachts
- In den vorliegenden Rubriken nicht ausgewiesen
- Für die Eisenreihe beschrieben ist eine Besserung durch langsame Bewegung
Verlangen und Abneigungen
- In den vorliegenden Rubriken nicht ausgewiesen
- In der Literatur nicht näher beschrieben
- In den vorliegenden Rubriken nicht ausgewiesen
- In der Literatur nicht näher beschrieben
In Repertorien häufig zugeordnet
In Repertorien bei Kopfschmerz aufgeführtBei Schmerzen im Bereich von Herz und Kreislauf verzeichnetKlassisch der Gruppe der Eisensalze mit Bezug zu Blutbildung und Kreislauf zugeordnet
Abgrenzung
Innerhalb der Eisenreihe ist Ferrum metallicum das ausgearbeitete Grundmittel mit trügerischer Gesichtsröte, Besserung durch langsames Umhergehen und Verschlimmerung in Ruhe. Ferrum phosphoricum steht bei beginnenden fieberhaften Zuständen mit klopfendem Kopfschmerz und Neigung zu leichten Blutungen, Ferrum arsenicosum bei ausgeprägter Schwäche mit Wassersucht. Ferrum tartaricum bleibt demgegenüber ein kleines Salz mit vier Rubriken; eine Unterscheidung anhand eigener Kennzeichen ist aus der vorliegenden Datenbasis nicht möglich.
Verwandte Mittel
Ferrum metallicumFerrum phosphoricumFerrum arsenicosumChina officinalisNatrium muriaticum
Porträt erstellt aus Repertoriumsdaten mit Unterstützung eines KI-Sprachmodells (2026-09-05). Die Angaben geben Zuordnungen der homöopathischen Literatur wieder, keine medizinische Wirksamkeit.
Dieses Porträt ist eine Lern- und Orientierungshilfe. Es ersetzt keine Diagnose oder Behandlung; bei ernsten oder anhaltenden Beschwerden ärztlichen Rat einholen. Die Wahl von Mittel, Potenz und Anwendung gehört in fachkundige Hände.