Euphorbia peplus, die Garten-Wolfsmilch, ist ein unscheinbares Wolfsmilchgewächs, das in Gärten und auf Brachland wächst und wie alle Euphorbien einen scharfen weißen Milchsaft führt. Dieser Saft reizt Haut und Schleimhäute stark, und genau darauf beruht das kleine Arzneibild: Die Datenbasis führt Euphorbia peplus bei wundem Halsschmerz sowie bei Hautausschlägen auf, namentlich beim Ekthyma und beim Wundrose-artigen Bild der Erysipel. Das Bild ist schmal und ganz auf entzündliche Haut- und Schleimhautzustände gerichtet.
Konstitution
Gemütsbild
Keine Gemütsrubriken in der Datenbasis verzeichnetDie Überlieferung beschränkt sich auf Haut und RachenKein ausgearbeitetes seelisches Bild vorhanden
Zum Gemüt von Euphorbia peplus liegt in der Datenbasis nichts vor. Die Angaben stammen im Wesentlichen aus Beobachtungen nach dem Kontakt mit dem ätzenden Milchsaft und beschreiben brennende, entzündliche Zustände der Haut und der Rachenschleimhaut. Für die besser geprüften Verwandten wie Euphorbium officinarum beschreibt die Materia medica ein Bild von Unruhe und Erschöpfung bei brennenden Schmerzen; ob sich das auf Euphorbia peplus übertragen lässt, ist nicht belegt und sollte offen bleiben. Belastbar sind allein die wenigen körperlichen Angaben.
Ängste: In der Datenbasis sind keine Angstrubriken verzeichnet, In der Literatur nicht näher beschrieben
Leitsymptome
- In den vorliegenden Rubriken sind keine Verschlechterungsmodalitäten verzeichnet
- Die Datenbasis nennt nur die betroffenen Bereiche, nicht deren Umstände
- In den vorliegenden Rubriken keine Besserungsmodalitäten verzeichnet
Verlangen und Abneigungen
- In der Datenbasis nicht verzeichnet
- In der Datenbasis nicht verzeichnet
In Repertorien häufig zugeordnet
Wunder HalsschmerzPustulöse, verkrustende Hautausschläge, in den Repertorien als Ekthyma geführtWundrose-artige HautentzündungenEntzündliche Hautzustände mit brennendem Charakter
Abgrenzung
Innerhalb der Gattung sind Euphorbium officinarum und Euphorbia lathyris besser belegt; Euphorbium officinarum gilt als das Hauptmittel der Gruppe für brennende Hautzustände. Für das Erysipel sind Belladonna, Apis mellifica und Rhus toxicodendron die klassisch zugeordneten und weit häufiger verwendeten Mittel, für pustulöse Ausschläge Hepar sulphuris und Mercurius solubilis. Euphorbia peplus bleibt demgegenüber ein Randmittel mit sehr schmaler Datenbasis.
Verwandte Mittel
Euphorbium officinarumEuphorbia lathyrisRhus toxicodendronApis mellificaCroton tiglium
Porträt erstellt aus Repertoriumsdaten mit Unterstützung eines KI-Sprachmodells (2026-09-05). Die Angaben geben Zuordnungen der homöopathischen Literatur wieder, keine medizinische Wirksamkeit.
Dieses Porträt ist eine Lern- und Orientierungshilfe. Es ersetzt keine Diagnose oder Behandlung; bei ernsten oder anhaltenden Beschwerden ärztlichen Rat einholen. Die Wahl von Mittel, Potenz und Anwendung gehört in fachkundige Hände.