HomöopathieSucheZur Startseite
Materia medica · Nr. 1480

Erythrinus

Eryth.

In 6 Rubriken klassischer Repertorien aufgeführt. Ein Mittelporträt mit Zuordnungen aus Repertorien und Materia medica – als Lern- und Orientierungshilfe.

Porträt

Erythrinus ist ein Randeintrag der homöopathischen Arzneimittellehre. Der Name verweist auf eine Gattung südamerikanischer Süßwasserfische; nähere Angaben zu Herkunft, Zubereitung und Prüfung sind in der zugänglichen Literatur kaum überliefert. Die Datenbasis besteht aus wenigen Einträgen und weist geschlossen auf die Haut, ausdrücklich auf eine schuppende Rötung, sowie auf einen klinischen Eintrag zur Syphilis.

Konstitution

KörperbauEin Konstitutionstyp ist nicht überliefert. Die schmale Datenbasis lässt dazu keine Aussage zu.
Thermalitätwechselnd
TemperamentZum Temperament liegen keine Angaben vor. Die Datenbasis enthält keine Gemütsrubriken, und eine gesicherte Prüfung, aus der sich ein Wesensbild ableiten ließe, ist nicht bekannt.

Gemütsbild

Keine Gemütsrubriken überliefertGesamtes verzeichnetes Bild auf die Haut bezogenIn der Literatur nicht näher beschrieben

Für Erythrinus sind keine Rubriken aus dem Kapitel Gemüt hinterlegt. Auch sonst ist das Mittel in der klassischen Materia medica nur am Rand vertreten; es gehört zu jenen Einträgen, die über einzelne ältere Quellen in die Repertorien gelangt sind, ohne dass eine ausgearbeitete Prüfung vorläge. Ein Gemüts- oder Allgemeinbild lässt sich daraus nicht gewinnen, und es wird hier auch nicht ergänzt.

Ängste: Keine charakteristischen Ängste überliefert, In der Literatur nicht näher beschrieben

Leitsymptome

Hautausschläge, ausdrücklich als schuppende Rötung verzeichnet
Der Eintrag ist bis zur Unterrubrik der roten schuppenden Form geführt und bildet den Kern der Datenbasis
In den klinischen Rubriken bei Syphilis genannt
Weitere körperliche Angaben liegen nicht vor
Verschlechterung
  • In den vorliegenden Rubriken nicht ausgewiesen
  • In der Literatur nicht näher beschrieben
Verbesserung
  • In den vorliegenden Rubriken nicht ausgewiesen
  • In der Literatur nicht näher beschrieben

Verlangen und Abneigungen

Verlangen
  • In den vorliegenden Rubriken nicht ausgewiesen
  • In der Literatur nicht näher beschrieben
Abneigung
  • In den vorliegenden Rubriken nicht ausgewiesen
  • In der Literatur nicht näher beschrieben

In Repertorien häufig zugeordnet

In Repertorien bei schuppender Hautrötung aufgeführtIn Repertorien bei Hautausschlägen allgemein genanntIn den klinischen Rubriken bei Syphilis verzeichnet

Abgrenzung

Bei schuppenden, geröteten Hautausschlägen sind Arsenicum album mit brennendem, durch Wärme gebessertem Juckreiz, Sulfur mit der Verschlimmerung durch Waschen und Bettwärme sowie Petroleum mit rissiger, aufspringender Haut breit ausgearbeitet. Für den klinischen Bezug zur Syphilis stehen Mercurius solubilis, Nitricum acidum und Kalium iodatum mit vollständigen Bildern zur Verfügung. Erythrinus bleibt demgegenüber ein Randeintrag mit sehr schmaler und in ihrer Herkunft unklarer Datenbasis; eine Auswahl allein auf dieser Grundlage ist nicht tragfähig.

Verwandte Mittel

Arsenicum albumSulfurPetroleumMercurius solubilisKalium iodatum

Porträt erstellt aus Repertoriumsdaten mit Unterstützung eines KI-Sprachmodells (2026-09-05). Die Angaben geben Zuordnungen der homöopathischen Literatur wieder, keine medizinische Wirksamkeit.

Einordnung

Dieses Porträt ist eine Lern- und Orientierungshilfe. Es ersetzt keine Diagnose oder Behandlung; bei ernsten oder anhaltenden Beschwerden ärztlichen Rat einholen. Die Wahl von Mittel, Potenz und Anwendung gehört in fachkundige Hände.