Erythrinus ist ein Randeintrag der homöopathischen Arzneimittellehre. Der Name verweist auf eine Gattung südamerikanischer Süßwasserfische; nähere Angaben zu Herkunft, Zubereitung und Prüfung sind in der zugänglichen Literatur kaum überliefert. Die Datenbasis besteht aus wenigen Einträgen und weist geschlossen auf die Haut, ausdrücklich auf eine schuppende Rötung, sowie auf einen klinischen Eintrag zur Syphilis.
Konstitution
Gemütsbild
Keine Gemütsrubriken überliefertGesamtes verzeichnetes Bild auf die Haut bezogenIn der Literatur nicht näher beschrieben
Für Erythrinus sind keine Rubriken aus dem Kapitel Gemüt hinterlegt. Auch sonst ist das Mittel in der klassischen Materia medica nur am Rand vertreten; es gehört zu jenen Einträgen, die über einzelne ältere Quellen in die Repertorien gelangt sind, ohne dass eine ausgearbeitete Prüfung vorläge. Ein Gemüts- oder Allgemeinbild lässt sich daraus nicht gewinnen, und es wird hier auch nicht ergänzt.
Ängste: Keine charakteristischen Ängste überliefert, In der Literatur nicht näher beschrieben
Leitsymptome
- In den vorliegenden Rubriken nicht ausgewiesen
- In der Literatur nicht näher beschrieben
- In den vorliegenden Rubriken nicht ausgewiesen
- In der Literatur nicht näher beschrieben
Verlangen und Abneigungen
- In den vorliegenden Rubriken nicht ausgewiesen
- In der Literatur nicht näher beschrieben
- In den vorliegenden Rubriken nicht ausgewiesen
- In der Literatur nicht näher beschrieben
In Repertorien häufig zugeordnet
In Repertorien bei schuppender Hautrötung aufgeführtIn Repertorien bei Hautausschlägen allgemein genanntIn den klinischen Rubriken bei Syphilis verzeichnet
Abgrenzung
Bei schuppenden, geröteten Hautausschlägen sind Arsenicum album mit brennendem, durch Wärme gebessertem Juckreiz, Sulfur mit der Verschlimmerung durch Waschen und Bettwärme sowie Petroleum mit rissiger, aufspringender Haut breit ausgearbeitet. Für den klinischen Bezug zur Syphilis stehen Mercurius solubilis, Nitricum acidum und Kalium iodatum mit vollständigen Bildern zur Verfügung. Erythrinus bleibt demgegenüber ein Randeintrag mit sehr schmaler und in ihrer Herkunft unklarer Datenbasis; eine Auswahl allein auf dieser Grundlage ist nicht tragfähig.
Verwandte Mittel
Arsenicum albumSulfurPetroleumMercurius solubilisKalium iodatum
Porträt erstellt aus Repertoriumsdaten mit Unterstützung eines KI-Sprachmodells (2026-09-05). Die Angaben geben Zuordnungen der homöopathischen Literatur wieder, keine medizinische Wirksamkeit.
Dieses Porträt ist eine Lern- und Orientierungshilfe. Es ersetzt keine Diagnose oder Behandlung; bei ernsten oder anhaltenden Beschwerden ärztlichen Rat einholen. Die Wahl von Mittel, Potenz und Anwendung gehört in fachkundige Hände.