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Materia medica · Nr. 1479

Erythrophlaeum judiciale

Eryt-j.

Ein seltenes Mittel: In den Repertorien der Datenbasis OpenHomeopath ist es nicht mit Rubriken vertreten. Das Kurzporträt ordnet die Substanz nach der homöopathischen Literatur ein.

Porträt

Erythrophlaeum judiciale ist eine Bezeichnung für die Rinde des westafrikanischen Gottesurteilsbaums (Erythrophleum, Fabaceae), im Englischen sassy bark oder ordeal bark genannt. Der Beiname judiciale verweist auf die Verwendung als Ordalgift in Gerichtsbräuchen: Der Angeklagte musste den Rindenabsud trinken. Das enthaltene Alkaloid Erythrophlein ist toxikologisch als herzwirksamer, digitalisähnlicher Stoff beschrieben. In der homöopathischen Literatur ist Erythrophlaeum ein Randmittel ohne umfangreiche Prüfung, das über seine Giftwirkung auf Herz und Magen-Darm-Trakt beschrieben wird.

Zu diesem Mittel liegen in OpenHomeopath keine Repertoriumsrubriken vor; das Kurzporträt beruht auf allgemeiner Literatur.

Verwandte Mittel

Digitalis purpureaStrophanthus hispidusApocynum cannabinum

Porträt zusammengefasst aus der homöopathischen Literatur mit Unterstützung eines KI-Sprachmodells (2026-09-05). Die Angaben geben Zuordnungen der homöopathischen Literatur wieder, keine medizinische Wirksamkeit.

Einordnung

Dieses Porträt ist eine Lern- und Orientierungshilfe. Es ersetzt keine Diagnose oder Behandlung; bei ernsten oder anhaltenden Beschwerden ärztlichen Rat einholen. Die Wahl von Mittel, Potenz und Anwendung gehört in fachkundige Hände.