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Materia medica · Nr. 1458

Ergotamini tartras

Ergotam-t.

Ein seltenes Mittel: In den Repertorien der Datenbasis OpenHomeopath ist es nicht mit Rubriken vertreten. Das Kurzporträt ordnet die Substanz nach der homöopathischen Literatur ein.

Porträt

Ergotamini tartras ist das Tartrat (weinsaures Salz) des Mutterkornalkaloids Ergotamin, das aus dem Pilz Claviceps purpurea gewonnen wird. Diese Salzform wurde in der Medizin des 20. Jahrhunderts bei Migräneanfällen verwendet; sie verengt die Blutgefäße und wirkt auf die glatte Muskulatur. Homöopathisch steht das isolierte Alkaloid im Schatten des Gesamtmittels Secale cornutum; die Literatur beschreibt die für die Mutterkornreihe kennzeichnenden Erscheinungen von Gefäßkrampf, kalten, kribbelnden Gliedmaßen und pulsierendem Kopfschmerz.

Zu diesem Mittel liegen in OpenHomeopath keine Repertoriumsrubriken vor; das Kurzporträt beruht auf allgemeiner Literatur.

In Repertorien häufig zugeordnet

pulsierender halbseitiger KopfschmerzKribbeln und Kältegefühl in Händen und Füßenkrampfartige Gefäßbeschwerden

Verwandte Mittel

Secale cornutumErgotaminumBelladonna

Porträt zusammengefasst aus der homöopathischen Literatur mit Unterstützung eines KI-Sprachmodells (2026-09-05). Die Angaben geben Zuordnungen der homöopathischen Literatur wieder, keine medizinische Wirksamkeit.

Einordnung

Dieses Porträt ist eine Lern- und Orientierungshilfe. Es ersetzt keine Diagnose oder Behandlung; bei ernsten oder anhaltenden Beschwerden ärztlichen Rat einholen. Die Wahl von Mittel, Potenz und Anwendung gehört in fachkundige Hände.