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Materia medica · Nr. 1459

Ergotaminum

Ergotam.

Ein seltenes Mittel: In den Repertorien der Datenbasis OpenHomeopath ist es nicht mit Rubriken vertreten. Das Kurzporträt ordnet die Substanz nach der homöopathischen Literatur ein.

Porträt

Ergotaminum ist das Alkaloid Ergotamin aus dem Mutterkorn, dem Dauerkörper des Pilzes Claviceps purpurea auf Roggen. Es wurde 1918 isoliert und gehört zu den gefäßverengenden Mutterkornalkaloiden. In der Homöopathie wird es als isolierter Wirkstoff neben dem Gesamtmittel Secale cornutum geführt; beschrieben werden die daraus bekannten Erscheinungen von Gefäßkrampf mit kalten, blassen und kribbelnden Gliedmaßen, Ameisenlaufen der Haut sowie krampfartigen, pulsierenden Kopfschmerzen. Eine eigenständige klassische Prüfung liegt nicht vor.

Zu diesem Mittel liegen in OpenHomeopath keine Repertoriumsrubriken vor; das Kurzporträt beruht auf allgemeiner Literatur.

In Repertorien häufig zugeordnet

krampfartige Gefäßbeschwerden mit kalten GliedmaßenAmeisenlaufen und Taubheitsgefühl der Hautpulsierender Kopfschmerz

Verwandte Mittel

Secale cornutumErgotamini tartrasCuprum metallicum

Porträt zusammengefasst aus der homöopathischen Literatur mit Unterstützung eines KI-Sprachmodells (2026-09-05). Die Angaben geben Zuordnungen der homöopathischen Literatur wieder, keine medizinische Wirksamkeit.

Einordnung

Dieses Porträt ist eine Lern- und Orientierungshilfe. Es ersetzt keine Diagnose oder Behandlung; bei ernsten oder anhaltenden Beschwerden ärztlichen Rat einholen. Die Wahl von Mittel, Potenz und Anwendung gehört in fachkundige Hände.