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Materia medica · Nr. 1433

Emetinum

Emetin.

Ein seltenes Mittel: In den Repertorien der Datenbasis OpenHomeopath ist es nicht mit Rubriken vertreten. Das Kurzporträt ordnet die Substanz nach der homöopathischen Literatur ein.

Porträt

Emetinum ist das Hauptalkaloid der brasilianischen Brechwurzel Ipecacuanha und damit ein Pflanzenauszug in isolierter Form. Es reizt die Magenschleimhaut und löst in stofflicher Dosis Erbrechen aus; historisch wurde es außerdem gegen Amöbenruhr eingesetzt. Homöopathisch wird es als eng verwandtes Mittel zu Ipecacuanha geführt, mit den dort bekannten Kernerscheinungen anhaltender Übelkeit, die durch Erbrechen nicht nachlässt, und reichlicher Schleimabsonderung der Atemwege. Eine eigenständige Prüfung im klassischen Sinn liegt nicht vor.

Zu diesem Mittel liegen in OpenHomeopath keine Repertoriumsrubriken vor; das Kurzporträt beruht auf allgemeiner Literatur.

In Repertorien häufig zugeordnet

anhaltende Übelkeit ohne Erleichterung durch ErbrechenHusten mit SchleimrasselnReizzustände der Darmschleimhaut

Verwandte Mittel

IpecacuanhaEmetinum muriaticumAntimonium tartaricum

Porträt zusammengefasst aus der homöopathischen Literatur mit Unterstützung eines KI-Sprachmodells (2026-09-05). Die Angaben geben Zuordnungen der homöopathischen Literatur wieder, keine medizinische Wirksamkeit.

Einordnung

Dieses Porträt ist eine Lern- und Orientierungshilfe. Es ersetzt keine Diagnose oder Behandlung; bei ernsten oder anhaltenden Beschwerden ärztlichen Rat einholen. Die Wahl von Mittel, Potenz und Anwendung gehört in fachkundige Hände.