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Materia medica · Nr. 1421

Elaeis guineensis

Elae.

In 19 Rubriken klassischer Repertorien aufgeführt. Ein Mittelporträt mit Zuordnungen aus Repertorien und Materia medica – als Lern- und Orientierungshilfe.

Porträt

Elaeis guineensis, die westafrikanische Ölpalme, ist ein sehr kleines Mittel, das über die Beobachtung tropischer Hautleiden in die Arzneimittellehre gelangt ist. Der Schwerpunkt liegt auf der Haut: Sie verliert ihre Spannkraft, wird derb und unelastisch. Klassisch geführt wird das Mittel bei den schweren tropischen Hautveränderungen, die als Lepra und als Elephantiasis bezeichnet werden.

Konstitution

KörperbauBeschrieben werden Menschen mit verdickter, derber Haut ohne Spannkraft; ein weitergehender Konstitutionstyp ist nicht überliefert.
Thermalitätwechselnd
TemperamentZum Gemüt liegen im Repertorium keine Einträge vor. Elaeis guineensis ist über den Hautzustand erschlossen; ein Temperamentsbild wird in der Literatur nicht gezeichnet.

Gemütsbild

Keine charakteristischen Gemütsrubriken vorhandenIn der Literatur nicht näher beschrieben

Zu Elaeis guineensis sind keine Gemütszeichen verzeichnet. Das Mittel stammt aus Beobachtungen in tropischen Gebieten, wo die Ölpalme heimisch ist, und wurde vor allem wegen der Beziehung zu schweren, verdickenden Hautveränderungen aufgenommen. Eine homöopathische Prüfung mit ausgearbeitetem Gemütsbild liegt nicht vor. Wer das Mittel erwägt, geht ausschließlich vom Hautbild aus - von der Verdickung, der Härte und dem Verlust an Elastizität. Alles Weitere wäre nicht belegt.

Ängste: Keine charakteristischen Ängste überliefert, In der Literatur nicht näher beschrieben

Leitsymptome

Verlust der Spannkraft der Haut; die Haut wirkt derb und unelastisch
Schwere, verdickende Hautveränderungen; das Mittel ist bei Lepra und Elephantiasis geführt
Härte und Verdickung der Augenlider
Wunder, rauer Schmerz im Hals
Kopfschmerz ohne nähere Kennzeichnung
Durchfall; Magenbeschwerden und Sehstörungen sind allgemein geführt
Verschlechterung
  • In der Literatur nicht näher beschrieben
  • Keine charakteristischen Verschlechterungen überliefert
Verbesserung
  • In der Literatur nicht näher beschrieben
  • Keine charakteristischen Besserungen überliefert

Verlangen und Abneigungen

Verlangen
  • Keine charakteristischen Speiseverlangen überliefert
Abneigung
  • In der Literatur nicht näher beschrieben

In Repertorien häufig zugeordnet

Verdickung und Verhärtung der HautVerlust der Elastizität der HautVerhärtung der AugenliderWundheitsgefühl im HalsDurchfall

Abgrenzung

Hura brasiliensis und Anacardium orientale sind die klassisch genannten Mittel bei den schweren tropischen Hautveränderungen und deutlich breiter beschrieben - Hura mit dem Gefühl, verstoßen und ausgeschlossen zu sein, Anacardium mit der Zweiteilung des Willens. Bei verdickter, harter Haut sind auch Graphites und Calcium fluoratum zu vergleichen. Elaeis guineensis bleibt ein Randmittel, das nur bei sehr genauer Übereinstimmung des Hautbildes erwogen wird.

Verwandte Mittel

Hura brasiliensisAnacardium orientaleGraphitesCalcium fluoratumArsenicum album

Porträt erstellt aus Repertoriumsdaten mit Unterstützung eines KI-Sprachmodells (2026-09-05). Die Angaben geben Zuordnungen der homöopathischen Literatur wieder, keine medizinische Wirksamkeit.

Einordnung

Dieses Porträt ist eine Lern- und Orientierungshilfe. Es ersetzt keine Diagnose oder Behandlung; bei ernsten oder anhaltenden Beschwerden ärztlichen Rat einholen. Die Wahl von Mittel, Potenz und Anwendung gehört in fachkundige Hände.