Elaeis guineensis, die westafrikanische Ölpalme, ist ein sehr kleines Mittel, das über die Beobachtung tropischer Hautleiden in die Arzneimittellehre gelangt ist. Der Schwerpunkt liegt auf der Haut: Sie verliert ihre Spannkraft, wird derb und unelastisch. Klassisch geführt wird das Mittel bei den schweren tropischen Hautveränderungen, die als Lepra und als Elephantiasis bezeichnet werden.
Konstitution
Gemütsbild
Keine charakteristischen Gemütsrubriken vorhandenIn der Literatur nicht näher beschrieben
Zu Elaeis guineensis sind keine Gemütszeichen verzeichnet. Das Mittel stammt aus Beobachtungen in tropischen Gebieten, wo die Ölpalme heimisch ist, und wurde vor allem wegen der Beziehung zu schweren, verdickenden Hautveränderungen aufgenommen. Eine homöopathische Prüfung mit ausgearbeitetem Gemütsbild liegt nicht vor. Wer das Mittel erwägt, geht ausschließlich vom Hautbild aus - von der Verdickung, der Härte und dem Verlust an Elastizität. Alles Weitere wäre nicht belegt.
Ängste: Keine charakteristischen Ängste überliefert, In der Literatur nicht näher beschrieben
Leitsymptome
- In der Literatur nicht näher beschrieben
- Keine charakteristischen Verschlechterungen überliefert
- In der Literatur nicht näher beschrieben
- Keine charakteristischen Besserungen überliefert
Verlangen und Abneigungen
- Keine charakteristischen Speiseverlangen überliefert
- In der Literatur nicht näher beschrieben
In Repertorien häufig zugeordnet
Verdickung und Verhärtung der HautVerlust der Elastizität der HautVerhärtung der AugenliderWundheitsgefühl im HalsDurchfall
Abgrenzung
Hura brasiliensis und Anacardium orientale sind die klassisch genannten Mittel bei den schweren tropischen Hautveränderungen und deutlich breiter beschrieben - Hura mit dem Gefühl, verstoßen und ausgeschlossen zu sein, Anacardium mit der Zweiteilung des Willens. Bei verdickter, harter Haut sind auch Graphites und Calcium fluoratum zu vergleichen. Elaeis guineensis bleibt ein Randmittel, das nur bei sehr genauer Übereinstimmung des Hautbildes erwogen wird.
Verwandte Mittel
Hura brasiliensisAnacardium orientaleGraphitesCalcium fluoratumArsenicum album
Porträt erstellt aus Repertoriumsdaten mit Unterstützung eines KI-Sprachmodells (2026-09-05). Die Angaben geben Zuordnungen der homöopathischen Literatur wieder, keine medizinische Wirksamkeit.
Dieses Porträt ist eine Lern- und Orientierungshilfe. Es ersetzt keine Diagnose oder Behandlung; bei ernsten oder anhaltenden Beschwerden ärztlichen Rat einholen. Die Wahl von Mittel, Potenz und Anwendung gehört in fachkundige Hände.