Cytisus laburnum ist der Gemeine Goldregen, ein Schmetterlingsblütler mit stark giftigen Samen und Rinde. Die Vergiftungsbilder, die der Materia medica zugrunde liegen, sind vom Nervensystem geprägt: Schwindel, Benommenheit, Erbrechen und Krämpfe. Die homöopathische Datenbasis ist schmal; verzeichnet sind Schwindel sowie Beschwerden im Kopf, darunter ausdrücklich der Wasserkopf, und ein Bezug zum Auge.
Konstitution
Gemütsbild
Benommenheit und Taumeligkeit aus den VergiftungsberichtenIn den vorliegenden Rubriken kein Gemütszeichen ausgewiesenKein eigenständiges Gemütsbild überliefert
Ein ausgearbeitetes Gemütsbild fehlt. Was die Literatur beschreibt, stammt überwiegend aus Beobachtungen an Vergiftungen mit den Samen des Goldregens: Übelkeit und heftiges Erbrechen, blasse Haut, Schwindel bis zum Taumeln, Benommenheit und in schweren Fällen Krämpfe. Diese Zustände sind körperlich bestimmt; seelische Kennzeichen im Sinne einer Arzneimittelprüfung sind für Cytisus laburnum nicht überliefert. Das Mittel gehört damit zu den kleinen, wenig geprüften Arzneien, die man über die Wirkrichtung des Giftes und über die wenigen verzeichneten Zuordnungen erwägt.
Ängste: Keine charakteristischen Ängste überliefert, In der Literatur nicht näher beschrieben
Leitsymptome
- In den vorliegenden Rubriken nicht ausgewiesen
- In der Literatur nicht näher beschrieben
- In den vorliegenden Rubriken nicht ausgewiesen
- In der Literatur nicht näher beschrieben
Verlangen und Abneigungen
- In den vorliegenden Rubriken nicht ausgewiesen
- In der Literatur nicht näher beschrieben
- In den vorliegenden Rubriken nicht ausgewiesen
- In der Literatur nicht näher beschrieben
In Repertorien häufig zugeordnet
In Repertorien bei Schwindel aufgeführtBei Beschwerden im Kopf verzeichnet, ausdrücklich beim WasserkopfMit einem Bezug zum Auge im Augenkapitel genanntKlassisch den giftigen Schmetterlingsblütlern mit Wirkung auf das Nervensystem zugeordnet
Abgrenzung
Der nächste Verwandte in der Materia medica ist Cytisus scoparius, der Besenginster, der vor allem über Herz und Harnausscheidung beschrieben wird; Cytisus laburnum weist demgegenüber zum Kopf und zum Schwindel. Bei Zuständen mit Wasserkopf sind Helleborus niger mit stumpfer Teilnahmslosigkeit und langsamem Blick sowie Apis mellifica mit dem gellenden Aufschrei und der Kopfrolle klassisch weit genauer gezeichnet, ebenso Calcium carbonicum bei der konstitutionellen Anlage. Cytisus laburnum bleibt ein kleines Mittel mit vier Rubriken ohne eigene Modalitäten.
Verwandte Mittel
Cytisus scopariusHelleborus nigerApis mellificaCalcium carbonicumBaryta carbonica
Porträt erstellt aus Repertoriumsdaten mit Unterstützung eines KI-Sprachmodells (2026-09-05). Die Angaben geben Zuordnungen der homöopathischen Literatur wieder, keine medizinische Wirksamkeit.
Dieses Porträt ist eine Lern- und Orientierungshilfe. Es ersetzt keine Diagnose oder Behandlung; bei ernsten oder anhaltenden Beschwerden ärztlichen Rat einholen. Die Wahl von Mittel, Potenz und Anwendung gehört in fachkundige Hände.