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Materia medica · Nr. 1322

Cymarinum

Cymin.

Ein seltenes Mittel: In den Repertorien der Datenbasis OpenHomeopath ist es nicht mit Rubriken vertreten. Das Kurzporträt ordnet die Substanz nach der homöopathischen Literatur ein.

Porträt

Cymarinum ist das Cymarin, ein herzwirksames Glykosid aus der Familie der Hundsgiftgewächse (Apocynaceae); gewonnen wird es vor allem aus Apocynum cannabinum, dem kanadischen Hanf, und aus Strophanthus-Arten. Wie die übrigen Cardenolide beeinflusst es die Kraft und den Rhythmus des Herzschlags und ist in höherer Dosis stark giftig. In der homöopathischen Literatur ist die isolierte Substanz nur selten erwähnt und steht in modernen Mittellisten; eine klassische Arzneimittelprüfung ist nicht bekannt.

Zu diesem Mittel liegen in OpenHomeopath keine Repertoriumsrubriken vor; das Kurzporträt beruht auf allgemeiner Literatur.

In Repertorien häufig zugeordnet

In der Literatur dem Bereich Herzkraft und Herzrhythmus zugeordnetVereinzelt im Zusammenhang mit Wasseransammlung bei Herzschwäche genannt

Verwandte Mittel

Apocynum cannabinumStrophanthus hispidusDigitalis purpurea

Porträt zusammengefasst aus der homöopathischen Literatur mit Unterstützung eines KI-Sprachmodells (2026-09-05). Die Angaben geben Zuordnungen der homöopathischen Literatur wieder, keine medizinische Wirksamkeit.

Einordnung

Dieses Porträt ist eine Lern- und Orientierungshilfe. Es ersetzt keine Diagnose oder Behandlung; bei ernsten oder anhaltenden Beschwerden ärztlichen Rat einholen. Die Wahl von Mittel, Potenz und Anwendung gehört in fachkundige Hände.