Cuscuta epithymum ist die Quendel-Seide, eine blattlose Schmarotzerpflanze aus der Familie der Windengewächse (Convolvulaceae), die vor allem auf Thymian, Heidekraut und Klee wächst. Die rötlichen Fäden umwinden den Wirt und entziehen ihm über Saugwarzen Nährstoffe. In der arabischen und mittelalterlichen Heilkunde wurde die Droge unter dem Namen Cuscuta als bitteres, abführendes und der Leber zugeordnetes Mittel beschrieben. In der klassischen homöopathischen Materia medica ist die Pflanze nur am Rande erwähnt; eine ausgearbeitete Arzneimittelprüfung ist nicht bekannt.
Zu diesem Mittel liegen in OpenHomeopath keine Repertoriumsrubriken vor; das Kurzporträt beruht auf allgemeiner Literatur.
In Repertorien häufig zugeordnet
In der älteren Kräuterheilkunde traditionell dem Bereich Leber und Verdauung zugeordnet
Verwandte Mittel
Cuscuta europaeaCuscuta americanaConvolvulus arvensis
Porträt zusammengefasst aus der homöopathischen Literatur mit Unterstützung eines KI-Sprachmodells (2026-09-05). Die Angaben geben Zuordnungen der homöopathischen Literatur wieder, keine medizinische Wirksamkeit.
Dieses Porträt ist eine Lern- und Orientierungshilfe. Es ersetzt keine Diagnose oder Behandlung; bei ernsten oder anhaltenden Beschwerden ärztlichen Rat einholen. Die Wahl von Mittel, Potenz und Anwendung gehört in fachkundige Hände.