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Materia medica · Nr. 1311

Cuscuta epithymum

Cusc-ep.

Ein seltenes Mittel: In den Repertorien der Datenbasis OpenHomeopath ist es nicht mit Rubriken vertreten. Das Kurzporträt ordnet die Substanz nach der homöopathischen Literatur ein.

Porträt

Cuscuta epithymum ist die Quendel-Seide, eine blattlose Schmarotzerpflanze aus der Familie der Windengewächse (Convolvulaceae), die vor allem auf Thymian, Heidekraut und Klee wächst. Die rötlichen Fäden umwinden den Wirt und entziehen ihm über Saugwarzen Nährstoffe. In der arabischen und mittelalterlichen Heilkunde wurde die Droge unter dem Namen Cuscuta als bitteres, abführendes und der Leber zugeordnetes Mittel beschrieben. In der klassischen homöopathischen Materia medica ist die Pflanze nur am Rande erwähnt; eine ausgearbeitete Arzneimittelprüfung ist nicht bekannt.

Zu diesem Mittel liegen in OpenHomeopath keine Repertoriumsrubriken vor; das Kurzporträt beruht auf allgemeiner Literatur.

In Repertorien häufig zugeordnet

In der älteren Kräuterheilkunde traditionell dem Bereich Leber und Verdauung zugeordnet

Verwandte Mittel

Cuscuta europaeaCuscuta americanaConvolvulus arvensis

Porträt zusammengefasst aus der homöopathischen Literatur mit Unterstützung eines KI-Sprachmodells (2026-09-05). Die Angaben geben Zuordnungen der homöopathischen Literatur wieder, keine medizinische Wirksamkeit.

Einordnung

Dieses Porträt ist eine Lern- und Orientierungshilfe. Es ersetzt keine Diagnose oder Behandlung; bei ernsten oder anhaltenden Beschwerden ärztlichen Rat einholen. Die Wahl von Mittel, Potenz und Anwendung gehört in fachkundige Hände.