Cuprum phosphoricum verbindet das Kupfer, dessen Bild in der Homöopathie von Krampf und Zusammenziehung beherrscht wird, mit dem Phosphor, der den Knochen und dem Nervengewebe zugeordnet ist. Das kennzeichnendste Zeichen in der Datenbasis ist mit erhöhtem Grad verzeichnet: eine ausgeprägte Berührungsempfindlichkeit der Knochen, genauer der Knochenhaut. Daneben steht ein einzelner Eintrag zur Abneigung gegen Austern. Das Mittel ist wenig geprüft und findet über diese enge Gewebsbeziehung Eingang in die Repertorien.
Konstitution
Gemütsbild
Keine Gemütsrubriken in der Datenbasis verzeichnetKein geprüftes seelisches Bild für die Verbindung überliefertZüge von Kupfer und Phosphor sind nicht ohne Weiteres übertragbar
Für Cuprum phosphoricum enthält die Datenbasis nur Einträge zu den Knochen und ein Speisezeichen; Gemütsrubriken fehlen. Die Materia medica behandelt das Salz kurz und beschränkt sich auf die Knochenempfindlichkeit. Das ausgearbeitete seelische Bild der Kupferreihe, mit der Neigung zu Anspannung, Verschlossenheit und plötzlichem Umschlagen, gehört zu Cuprum metallicum und ist auf diese Verbindung nicht übertragen worden. Wer das Salz erwägt, stützt sich auf die Berührungsempfindlichkeit der Knochenhaut, die als einziger Eintrag mit erhöhtem Grad verzeichnet ist.
Ängste: In der Literatur zu diesem Mittel nicht näher beschrieben, Keine Angstrubriken in der Datenbasis vorhanden
Leitsymptome
- Berührung und Druck auf die Knochen, in den Rubriken doppelt verzeichnet
- In den vorliegenden Rubriken sind keine weiteren Modalitäten verzeichnet
- In den vorliegenden Rubriken keine Besserungsmodalitäten verzeichnet
- Die für Cuprum metallicum beschriebene Besserung durch kaltes Trinken ist auf dieses Salz nicht übertragen
Verlangen und Abneigungen
- In der Datenbasis nicht verzeichnet
- Die einzige Speiserubrik des Mittels betrifft eine Abneigung, nicht ein Verlangen
- Abneigung gegen Austern, in den Allgemeinrubriken als eigener Eintrag geführt
- Weitere Speiseabneigungen sind für dieses Salz nicht verzeichnet
In Repertorien häufig zugeordnet
Berührungsempfindlichkeit der Knochen und der Knochenhaut, in Repertorien mit erhöhtem Grad aufgeführtKnochenschmerzen, die schon auf leichten Druck ansprechenBeschwerden mit Beteiligung der KnochenhautAbneigung gegen Austern als begleitendes SpeisezeichenKrampfartige Beschwerden im Rahmen der Kupferbeziehung
Abgrenzung
Für Schmerzen und Empfindlichkeit der Knochenhaut sind Ruta graveolens, Symphytum officinale und Mezereum die klassisch zugeordneten und weit besser belegten Mittel: Ruta bei Zerschlagenheitsgefühl nach Überanstrengung, Symphytum nach Knochenverletzungen, Mezereum bei nächtlichen Knochenschmerzen der langen Röhrenknochen. Cuprum metallicum trägt das vollständige Krampfbild der Kupferreihe, Calcarea phosphorica die Knochenbeziehung des Phosphors mit Wachstumsbeschwerden. Cuprum phosphoricum kommt erst nach diesen in Betracht und ist praktisch vor allem über die Rubrik der Knochenempfindlichkeit auffindbar.
Verwandte Mittel
Cuprum metallicumCalcarea phosphoricaRuta graveolensMezereumSymphytum officinale
Porträt erstellt aus Repertoriumsdaten mit Unterstützung eines KI-Sprachmodells (2026-09-05). Die Angaben geben Zuordnungen der homöopathischen Literatur wieder, keine medizinische Wirksamkeit.
Dieses Porträt ist eine Lern- und Orientierungshilfe. Es ersetzt keine Diagnose oder Behandlung; bei ernsten oder anhaltenden Beschwerden ärztlichen Rat einholen. Die Wahl von Mittel, Potenz und Anwendung gehört in fachkundige Hände.