Cucurbita pepo, der Gartenkürbis, ist in der Volksheilkunde wie in der homöopathischen Literatur seit langem mit Wurmbeschwerden verbunden; verwendet werden vor allem die Samen. Die Repertorien führen das Mittel im höchsten Grad bei Wurmbeschwerden von Kindern und bei verminderter Speichelbildung. Daneben stehen Übelkeit bei Seekrankheit und Erbrechen in der Schwangerschaft.
Konstitution
Gemütsbild
Kein eigenständiges Gemütsbild überliefertUnruhe der Kinder bei WurmbeschwerdenVerschreibung erfolgt nach den körperlichen Angaben
Für Cucurbita pepo sind keine Gemütsrubriken verzeichnet. Das Mittel steht in einer alten volksheilkundlichen Überlieferung, in der die Kürbissamen bei Wurmbefall verwendet wurden; diese Überlieferung hält den Befund fest und nicht die Gemütsverfassung. Was in der Literatur zu Wurmbeschwerden allgemein beschrieben wird, ist eine Unruhe und Gereiztheit der Kinder, nächtliches Zähneknirschen und ein wechselhafter Appetit. Für Cucurbita pepo ist das nicht eigens belegt. Wer das Mittel erwägt, geht vom Befund und von den begleitenden Verdauungsbeschwerden aus.
Ängste: Keine charakteristischen Ängste überliefert, In der Literatur nicht näher beschrieben
Leitsymptome
- Bewegung des Fahrzeugs oder Schiffs bei der Übelkeit
- Morgens bei der Schwangerschaftsübelkeit
- Ruhe und Stillliegen
- Frische Luft bei der Übelkeit
Verlangen und Abneigungen
- Wechselnder, teils gesteigerter Appetit bei Wurmbeschwerden
- In der Literatur nicht näher beschrieben
In Repertorien häufig zugeordnet
Wurmbeschwerden bei KindernBandwurm und SpulwürmerTrockener Mund mit verminderter SpeichelbildungÜbelkeit bei SeekrankheitSchwangerschaftserbrechen
Abgrenzung
Cina ist das große klassische Wurmmittel und durch das kennzeichnende Gemütsbild unterschieden: gereizte, missgelaunte Kinder, die nicht angesehen und nicht angefasst werden wollen, dazu Nasenbohren und Heißhunger. Spigelia anthelmia und Teucrium marum verum werden ebenfalls bei Wurmbeschwerden genannt, Teucrium besonders bei Jucken am After. Bei Seekrankheit stehen Tabacum mit Blässe, kaltem Schweiß und Besserung an frischer Luft sowie Cocculus indicus mit Schwindel und Übelkeit beim Blick auf bewegte Gegenstände im Vordergrund.
Verwandte Mittel
CinaSpigelia anthelmiaTeucrium marum verumTabacumCocculus indicus
Porträt erstellt aus Repertoriumsdaten mit Unterstützung eines KI-Sprachmodells (2026-09-05). Die Angaben geben Zuordnungen der homöopathischen Literatur wieder, keine medizinische Wirksamkeit.
Dieses Porträt ist eine Lern- und Orientierungshilfe. Es ersetzt keine Diagnose oder Behandlung; bei ernsten oder anhaltenden Beschwerden ärztlichen Rat einholen. Die Wahl von Mittel, Potenz und Anwendung gehört in fachkundige Hände.