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Materia medica · Nr. 1263

Creatinum

Creat.

Ein seltenes Mittel: In den Repertorien der Datenbasis OpenHomeopath ist es nicht mit Rubriken vertreten. Das Kurzporträt ordnet die Substanz nach der homöopathischen Literatur ein.

Porträt

Creatinum ist das Kreatin, eine körpereigene stickstoffhaltige Verbindung, die in Leber, Nieren und Bauchspeicheldrüse aus Aminosäuren gebildet wird und vor allem in der Skelettmuskulatur vorkommt. Dort dient sie in Form von Kreatinphosphat als kurzfristiger Energiespeicher; das Abbauprodukt Kreatinin wird über die Nieren ausgeschieden. In der Homöopathie zählt Creatinum zu den Sarkoden, den potenzierten körpereigenen Substanzen. Eine klassische Arzneimittelprüfung liegt nicht vor; die Zuordnung ergibt sich aus der physiologischen Rolle der Substanz.

Zu diesem Mittel liegen in OpenHomeopath keine Repertoriumsrubriken vor; das Kurzporträt beruht auf allgemeiner Literatur.

In Repertorien häufig zugeordnet

In der modernen Literatur dem Bereich Muskelstoffwechsel und Erschöpfung zugeordnet

Verwandte Mittel

Creatinum phosphoricumAcidum sarcolacticumAcidum phosphoricum

Porträt zusammengefasst aus der homöopathischen Literatur mit Unterstützung eines KI-Sprachmodells (2026-09-05). Die Angaben geben Zuordnungen der homöopathischen Literatur wieder, keine medizinische Wirksamkeit.

Einordnung

Dieses Porträt ist eine Lern- und Orientierungshilfe. Es ersetzt keine Diagnose oder Behandlung; bei ernsten oder anhaltenden Beschwerden ärztlichen Rat einholen. Die Wahl von Mittel, Potenz und Anwendung gehört in fachkundige Hände.