Coto bezeichnet die Cotorinde, die Rinde eines südamerikanischen Lorbeergewächses (Lauraceae) aus dem bolivianischen Tiefland. Ihr charakteristischer Inhaltsstoff ist das Cotoin. Im 19. Jahrhundert wurde die Rinde in Europa als Tropenarzneimittel eingeführt und fand über die Toxikologie und die ältere Arzneimittellehre Eingang in homöopathische Nachschlagewerke, unter anderem bei Boericke. Eine umfangreiche klassische Arzneimittelprüfung liegt nicht vor; die Angaben stützen sich überwiegend auf klinische Beobachtungen der damaligen Zeit.
Zu diesem Mittel liegen in OpenHomeopath keine Repertoriumsrubriken vor; das Kurzporträt beruht auf allgemeiner Literatur.
In Repertorien häufig zugeordnet
In der älteren Literatur bei Durchfallneigung, besonders in warmem Klima, aufgeführtBeschrieben werden Wärmegefühl und Brennen im Magen-Darm-BereichVereinzelt im Zusammenhang mit vermehrter Schweißneigung genannt
Verwandte Mittel
CamphoraChina officinalisNux vomica
Porträt zusammengefasst aus der homöopathischen Literatur mit Unterstützung eines KI-Sprachmodells (2026-09-05). Die Angaben geben Zuordnungen der homöopathischen Literatur wieder, keine medizinische Wirksamkeit.
Dieses Porträt ist eine Lern- und Orientierungshilfe. Es ersetzt keine Diagnose oder Behandlung; bei ernsten oder anhaltenden Beschwerden ärztlichen Rat einholen. Die Wahl von Mittel, Potenz und Anwendung gehört in fachkundige Hände.