Conium ist das Mittel für langsam fortschreitende Lähmungserscheinungen und Drüsenverhärtungen, oft bei älteren Menschen oder nach geistiger/körperlicher Überanstrengung. Das Kernthema ist die zunehmende Schwäche mit aufsteigender Lähmung und verhärteten, vergrößerten Drüsen.
Konstitution
Gemütsbild
Schwermut und DepressionLangsamkeit und TrägheitAngst vor Alleinsein
Die Patienten zeigen eine ausgeprägte Langsamkeit in Denken und Handeln, verbunden mit Gedächtnisschwäche und Konzentrationsmangel. Es besteht eine tiefe Schwermut, besonders beim Schwitzen, und eine zunehmende Teilnahmslosigkeit. Trotz der äußeren Ruhe herrscht innerlich oft große Unruhe und Angst. Die Patienten haben eine Abneigung gegen Gesellschaft, leiden aber unter dem Alleinsein.
Ängste: Angst vor Alleinsein, Allgemeine Angstgefühle ohne klaren Grund
Leitsymptome
- Liegen
- Nachts
- Körperliche Anstrengung
- Gehen
- Erschütterung
- Bewegung
- Druck
- Dunkelheit
- Fasten
Verlangen und Abneigungen
- Keine spezifischen Verlangen bekannt
- Keine spezifischen Abneigungen bekannt
In Repertorien häufig zugeordnet
Drüsentumoren und -verhärtungenAufsteigende LähmungenAltersbedingte Schwäche und DemenzSchwindel bei KopfbewegungenProstatavergrößerung
Abgrenzung
Anders als Gelsemium zeigt Conium eine aufsteigende Lähmung und Drüsenverhärtungen. Im Gegensatz zu Causticum ist die Lähmung schmerzlos und beginnt an den Extremitäten.
Verwandte Mittel
GelsemiumCausticumBaryta carbonica
Porträt erstellt aus Repertoriumsdaten mit Unterstützung eines KI-Sprachmodells (2026-03-21). Die Angaben geben Zuordnungen der homöopathischen Literatur wieder, keine medizinische Wirksamkeit.
Dieses Porträt ist eine Lern- und Orientierungshilfe. Es ersetzt keine Diagnose oder Behandlung; bei ernsten oder anhaltenden Beschwerden ärztlichen Rat einholen. Die Wahl von Mittel, Potenz und Anwendung gehört in fachkundige Hände.