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Materia medica · Nr. 1197

Cocainum muriaticum

Cocain-m.

Ein seltenes Mittel: In den Repertorien der Datenbasis OpenHomeopath ist es nicht mit Rubriken vertreten. Das Kurzporträt ordnet die Substanz nach der homöopathischen Literatur ein.

Porträt

Cocainum muriaticum ist das Hydrochlorid des Cocains, des Hauptalkaloids der Cocablätter (Erythroxylum coca). Der Stoff wurde in der Medizin des 19. Jahrhunderts als örtliches Betäubungsmittel eingeführt und ist heute ein Betäubungsmittel mit hohem Abhängigkeitspotenzial. In der homöopathischen Literatur wird Cocainum bei Clarke und anderen älteren Autoren geführt und dem Bereich von Erregung, Schlaflosigkeit, Herzklopfen und eigentümlichen Hautempfindungen zugeordnet, besonders dem Gefühl kriechender Tierchen unter der Haut.

Zu diesem Mittel liegen in OpenHomeopath keine Repertoriumsrubriken vor; das Kurzporträt beruht auf allgemeiner Literatur.

In Repertorien häufig zugeordnet

In der Literatur genannt: Schlaflosigkeit mit GedankenandrangEmpfindung von Kriechen unter der HautHerzklopfen mit innerer Unruhe

Verwandte Mittel

CocaAgaricus muscariusCoffea cruda

Porträt zusammengefasst aus der homöopathischen Literatur mit Unterstützung eines KI-Sprachmodells (2026-09-05). Die Angaben geben Zuordnungen der homöopathischen Literatur wieder, keine medizinische Wirksamkeit.

Einordnung

Dieses Porträt ist eine Lern- und Orientierungshilfe. Es ersetzt keine Diagnose oder Behandlung; bei ernsten oder anhaltenden Beschwerden ärztlichen Rat einholen. Die Wahl von Mittel, Potenz und Anwendung gehört in fachkundige Hände.