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Materia medica · Nr. 1122

Chromicum anhydridum

Chr-ah.

Ein seltenes Mittel: In den Repertorien der Datenbasis OpenHomeopath ist es nicht mit Rubriken vertreten. Das Kurzporträt ordnet die Substanz nach der homöopathischen Literatur ein.

Porträt

Chromicum anhydridum ist das Chromtrioxid, das wasserfreie Chromsäure-Anhydrid, aus dem sich in Wasser die Chromsäure bildet. Es ist eine stark ätzende Verbindung des Schwermetalls Chrom und wurde in Galvanik und Gerberei verwendet; die Beschwerden der Chromarbeiter, besonders die tiefen Geschwüre der Nasenscheidewand, prägen das Bild der Chrom-Mittel in der Literatur. In der Homöopathie steht es Acidum chromicum unmittelbar nahe; eine eigene Prüfung liegt nicht vor.

Zu diesem Mittel liegen in OpenHomeopath keine Repertoriumsrubriken vor; das Kurzporträt beruht auf allgemeiner Literatur.

In Repertorien häufig zugeordnet

Ätzende, tief greifende Geschwüre der Nasenschleimhaut, klassisch den Chromverbindungen zugeordnetEkzeme und schlecht heilende Hautschäden nach beruflichem ChromkontaktZähe, fadenziehende Absonderungen, das Leitthema der Chrom-Gruppe

Verwandte Mittel

Acidum chromicumKalium bichromicumChromium metallicumNitricum acidum

Porträt zusammengefasst aus der homöopathischen Literatur mit Unterstützung eines KI-Sprachmodells (2026-09-05). Die Angaben geben Zuordnungen der homöopathischen Literatur wieder, keine medizinische Wirksamkeit.

Einordnung

Dieses Porträt ist eine Lern- und Orientierungshilfe. Es ersetzt keine Diagnose oder Behandlung; bei ernsten oder anhaltenden Beschwerden ärztlichen Rat einholen. Die Wahl von Mittel, Potenz und Anwendung gehört in fachkundige Hände.