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Materia medica · Nr. 1091

Chininum ferricitricum

Chinin-fcit.

Ein seltenes Mittel: In den Repertorien der Datenbasis OpenHomeopath ist es nicht mit Rubriken vertreten. Das Kurzporträt ordnet die Substanz nach der homöopathischen Literatur ein.

Porträt

Chininum ferricitricum ist ein Doppelsalz aus dem Chinarinden-Alkaloid Chinin und Eisen-Citrat und gehört damit zur Gruppe der Chinin-Salze. In der Arzneikunde des 19. Jahrhunderts wurde die Verbindung als eisenhaltiges Bittermittel geführt. In der homöopathischen Literatur wird sie nur am Rande genannt; eine eigenständige Arzneimittelprüfung ist nicht überliefert, die Beschreibungen leiten sich von China (Chinarinde), den übrigen Chinin-Salzen und den Eisenmitteln ab.

Zu diesem Mittel liegen in OpenHomeopath keine Repertoriumsrubriken vor; das Kurzporträt beruht auf allgemeiner Literatur.

In Repertorien häufig zugeordnet

Erschöpfung nach Blut- und Säfteverlusten, wie sie der Chinarinden-Gruppe klassisch zugeordnet wirdPeriodisch wiederkehrende Schwäche- und Fieberzustände, das klassische Themenfeld der Chinin-SalzeBlässe und Kraftlosigkeit, wie sie die Literatur den Eisenmitteln zuschreibt

Verwandte Mittel

China (Chinarinde)Chininum sulphuricumChininum arsenicosumFerrum metallicumFerrum phosphoricum

Porträt zusammengefasst aus der homöopathischen Literatur mit Unterstützung eines KI-Sprachmodells (2026-09-05). Die Angaben geben Zuordnungen der homöopathischen Literatur wieder, keine medizinische Wirksamkeit.

Einordnung

Dieses Porträt ist eine Lern- und Orientierungshilfe. Es ersetzt keine Diagnose oder Behandlung; bei ernsten oder anhaltenden Beschwerden ärztlichen Rat einholen. Die Wahl von Mittel, Potenz und Anwendung gehört in fachkundige Hände.