China ist das große Mittel der Schwäche und Erschöpfung nach Säfteverlusten, besonders nach Blutungen, Durchfällen oder Stillzeit. Der typische Patient ist überempfindlich, reizbar und hat eine ausgeprägte Periodizität seiner Beschwerden.
Konstitution
Gemütsbild
Erschöpfung und SchwächeÜberempfindlichkeitReizbarkeit
Die China-Persönlichkeit ist geprägt von extremer Empfindlichkeit gegen Berührung, Geräusche und Licht. Sie zeigt eine tiefe Erschöpfung mit Abneigung gegen geistige Arbeit und Neigung zur Trägheit. Gleichzeitig können Phasen von Ideenreichtum und geistiger Überaktivität auftreten. Die Stimmung schwankt zwischen Schwermut, Lebensüberdruss und gereizter Kritiksucht gegenüber anderen.
Ängste: Angst vor Tieren, Verfolgungswahn
Leitsymptome
- Leichte Berührung
- Nachts
- Bewegung
- Kälte
- Fester Druck
- Ruhe
- Dunkelheit
- Nach dem Fieber
Verlangen und Abneigungen
- Saure Speisen
- Gewürzte Speisen
- Feste Nahrung
- Fleisch
In Repertorien häufig zugeordnet
Schwäche nach Blutverlusten, Durchfällen oder StillzeitWechselfieber und periodische FieberzuständeAnämie mit Herzklopfen und SchwächeVerdauungsstörungen mit Blähungen und Völlegefühl
Abgrenzung
Von Arsenicum durch weniger Angst und Unruhe, von Carbo vegetabilis durch die Periodizität und stärkere Überempfindlichkeit. China hat mehr geistige Reizbarkeit als körperliche Schwäche im Vordergrund.
Verwandte Mittel
Arsenicum albumCarbo vegetabilisCedron
Porträt erstellt aus Repertoriumsdaten mit Unterstützung eines KI-Sprachmodells (2026-03-21). Die Angaben geben Zuordnungen der homöopathischen Literatur wieder, keine medizinische Wirksamkeit.
Dieses Porträt ist eine Lern- und Orientierungshilfe. Es ersetzt keine Diagnose oder Behandlung; bei ernsten oder anhaltenden Beschwerden ärztlichen Rat einholen. Die Wahl von Mittel, Potenz und Anwendung gehört in fachkundige Hände.