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Materia medica · Nr. 1072

Chelidonium glaucum

Chel-g.

Ein seltenes Mittel: In den Repertorien der Datenbasis OpenHomeopath ist es nicht mit Rubriken vertreten. Das Kurzporträt ordnet die Substanz nach der homöopathischen Literatur ein.

Porträt

Chelidonium glaucum ist ein älterer, heute nicht mehr gebräuchlicher Name aus dem Umfeld der Mohngewächse (Papaveraceae); er wurde für den Gelben Hornmohn (Glaucium flavum) verwendet, der dem Schöllkraut nahesteht und wie dieses gelben Milchsaft führt. Beide Pflanzen enthalten Isochinolin-Alkaloide und gelten als giftig. In der homöopathischen Literatur ist dieser Name ein Randeintrag; ausgearbeitet ist dort das Mittel Chelidonium majus.

Zu diesem Mittel liegen in OpenHomeopath keine Repertoriumsrubriken vor; das Kurzporträt beruht auf allgemeiner Literatur.

Verwandte Mittel

Chelidonium majusGlaucium flavumSanguinaria canadensis

Porträt zusammengefasst aus der homöopathischen Literatur mit Unterstützung eines KI-Sprachmodells (2026-09-05). Die Angaben geben Zuordnungen der homöopathischen Literatur wieder, keine medizinische Wirksamkeit.

Einordnung

Dieses Porträt ist eine Lern- und Orientierungshilfe. Es ersetzt keine Diagnose oder Behandlung; bei ernsten oder anhaltenden Beschwerden ärztlichen Rat einholen. Die Wahl von Mittel, Potenz und Anwendung gehört in fachkundige Hände.