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Materia medica · Nr. 961

Cantharidinum

Canthin.

Ein seltenes Mittel: In den Repertorien der Datenbasis OpenHomeopath ist es nicht mit Rubriken vertreten. Das Kurzporträt ordnet die Substanz nach der homöopathischen Literatur ein.

Porträt

Cantharidinum ist der isolierte Wirkstoff Cantharidin aus der Spanischen Fliege (Lytta vesicatoria) und damit das chemisch reine Prinzip des bekannten Mittels Cantharis. Die Substanz ist stark blasenziehend und reizt Haut, Harnwege und Verdauungsschleimhaut ausgeprägt; historisch wurde sie als Vesikans in Pflastern verwendet. Die homöopathische Literatur beschreibt für die Cantharis-Gruppe brennende, schneidende Schmerzen an Haut und Harnwegen sowie Blasenbildung; Cantharidinum wird als eng verwandte Zubereitung geführt.

Zu diesem Mittel liegen in OpenHomeopath keine Repertoriumsrubriken vor; das Kurzporträt beruht auf allgemeiner Literatur.

In Repertorien häufig zugeordnet

In der Literatur zur Cantharis-Gruppe genannt: brennende Beschwerden der ableitenden HarnwegeBlasenbildung der Haut, Verbrennungen und VerbrühungenBrennende Schmerzen mit Unruhe

Verwandte Mittel

CantharisApis mellificaMezereum

Porträt zusammengefasst aus der homöopathischen Literatur mit Unterstützung eines KI-Sprachmodells (2026-09-05). Die Angaben geben Zuordnungen der homöopathischen Literatur wieder, keine medizinische Wirksamkeit.

Einordnung

Dieses Porträt ist eine Lern- und Orientierungshilfe. Es ersetzt keine Diagnose oder Behandlung; bei ernsten oder anhaltenden Beschwerden ärztlichen Rat einholen. Die Wahl von Mittel, Potenz und Anwendung gehört in fachkundige Hände.